

Hermann Dyck (* 4. Oktober 1812 in Würzburg; † 25. März 1874 in München) war ein deutscher Maler, Zeichner und Radierer.
Hermann Dyck widmete sich in München der Architekturmalerei, welcher er durch kulturhistorische Staffage besonderen Reiz zu verleihen wusste. Seine Verbindung mit den seit 1844 erscheinenden Fliegenden Blättern brachte ein bemerkenswertes satirisches Talent in ihm zur Reife. Im Jahr 1854 übernahm er die Leitung der Zeichenschule für Kunsthandwerker, in welcher Tätigkeit er blieb, als die Anstalt 1868 zur Staatsanstalt erhoben wurde. Einer seiner Schüler, die überregionale Bedeutung erlangten war Eduard von Grützner.
Hermann Dyck starb 1874 im Alter von 61 Jahren in München.

Die Grabstätte von Hermann Dyck befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 12 – Reihe 11 – Platz 13, Standort).
Als Auswahl von seinen Bildern sind zu nennen:
Auch erschienen von ihm Deutsche Sprichwörter und Reime in Bildern.
Eine Auswahl von Werken von Hermann Dyck:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dyck, Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler, Zeichner und Radierer |
| GEBURTSDATUM | 4. Oktober 1812 |
| GEBURTSORT | Würzburg |
| STERBEDATUM | 25. März 1874 |
| STERBEORT | München |