Hermann Fulda

Johann Julius Christian Hermann Fulda (* 14. Mai 1800 in Schochwitz bei Halle; † 25. Februar 1883 in Dammendorf) war ein deutscher lutherischer Theologe und von 1827 bis 1880 Pfarrer in Dammendorf.

Biografie

Frontispiz von Das Kreuz und die Kreuzigung, reproduziert in Leonidas Filippidis, Ιστορία της Εποχής της Καινής Διαθήκης εξ απόψεως Παγκοσμίου και Πανθρησκειακής (Athen 1958), S. 979

Er war der Sohn des gottesfürchtigen Vikars Christian Fulda (1768–1854). Er begann seine Ausbildung an einer Lateinschule in Halle und studierte anschließend von 1819 bis 1823 an der dortigen Theologischen Fakultät der Vereinigten Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg. Bis zu seiner Ordination im Jahr 1827 unterrichtete er an einer öffentlichen Schule des örtlichen Waisenhauses. Von 1827 bis 1880 war er Pfarrer in Dammendorf.

Als Theologe vertrat er originelle Überzeugungen und stellte allgemein anerkannte Ansichten in Frage. Auf der Grundlage seiner Forschungen äußerte er 1878 in seinem Buch Das Kreuz und die Kreuzigung die Ansicht, dass Jesus nicht am Kreuz, sondern an einem einfachen Pfahl ohne Querbalken hingerichtet worden sei.

Er starb am 24. Februar 1883 in Dammendorf.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Wilhelm Brandt: Die evangelische Geschichte und der Ursprung des Christenthums: auf Grund einer Kritik der Berichte über das Leiden und die Auferstehung Jesu. O.R. Reisland, Leipzig 1893, V. Die Kreuzigung, S. 179–192 (google.de).
  2. 1 2 3 Bernd Platzdasch: Wer war Hermann Fulda? In: pantoia.de. 20. August 2010, abgerufen am 7. April 2018.
  3. ↑ Letterkundig Overzicht. In: Theologisch tijdschrift. Band 13. Loman & Verster, 1879, S. 439 (google.de).
Personendaten
NAME Fulda, Hermann
ALTERNATIVNAMEN Fulda, Johann Julius Christian Hermann (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher lutherischer Theologe und Pfarrer in Dammendorf (1827–1880)
GEBURTSDATUM 14. Mai 1800
GEBURTSORT Schochwitz bei Halle
STERBEDATUM 25. Februar 1883
STERBEORT Dammendorf