Hermann Neels

Hermann Neels (* 23. Januar 1913 in Elsfleth; † 5. November 2002 in Machern) war ein deutscher Mineraloge und Geologe.

Unterschrift von Neels auf einem Brief von 1946

Leben

Hermann Neels promovierte 1944 in Berlin. Er arbeitete am Kaiser-Wilhelm-Institut für Silikatforschung. Dieses verlegte kriegsbedingt seinen Sitz im März 1945 nach Ostheim vor der Rhön. Nach dem Kriegsende leitete er das Sozialreferat der Flüchtlingskommission im Landratsamt Mellrichstadt. Neels wurde ab 1. Oktober 1946 wissenschaftlicher Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Rostock und machte in der DDR Karriere. Er wurde 1960 Professor an der Universität Leipzig. Er starb am 4. November 2002 in Machern.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ dazu ergänzend: Theo Herbert, Rhön-Grabfeld und das Kaiser-Wilhelm-Institut, in Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 33, Mellrichstadt 2011, S. 157 f. sowie: Heiko Stoff, Wilhelm Eitel und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Silikatforschung 1926–1945, Berlin 2005, Seite 39.
  2. ↑ "Stadtpost Mellrichstadt" Januar 2023, Seite 8.
  3. ↑ A. Tempel, K. Jacobs: Nachruf Hermann Neels 23.01.1913 - 05.11.2002. In: DGKK-Mitteilungsblatt. Band 76, Dezember 2002, S. 6 (dgkk.de [PDF]).
Personendaten
NAME Neels, Hermann
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mineraloge und Geograf
GEBURTSDATUM 23. Januar 1913
GEBURTSORT Elsfleth
STERBEDATUM 5. November 2002
STERBEORT Machern