| Hernandia sonora | ||||||||||||
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Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hernandia sonora | ||||||||||||
| L. |
Hernandia sonora ist eine Pflanzenart aus der Gattung Hernandia innerhalb der Familie der Hernandiaceae. Sie kommt vom zentralen bis südlichen Mexiko und auf karibischen Inseln vor.

Hernandia sonora wächst als schnellwüchsiger, immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 18 bis 20 Meter und Stammdurchmesser 40 bis 60 Zentimeter erreicht. Die Borke ist grau-braun und leicht rissig.
Die wechselständig an den Zweigenden angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel sowie -spreite gegliedert und mehr oder weniger schildförmig. Der Blattstiel ist mit einer Länge von 10 bis 15 Zentimeter relativ lang. Die einfachen, leicht ledrigen und kahlen, ganzrandigen Blattspreiten sind bei einer Länge von 14 bis 25 Zentimeter lang und 9 bis 17 Zentimeter breit-eiförmig mit spitz oder bespitzt bis zugespitzt oberen Ende und gestutztem bis gerundet und teils leicht herzförmiger Spreitenbasis. Die Blattnervatur ist handförmig.
Hernandia sonora ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monozöisch). Es ist ein langer Blütenstandsschaft vorhanden. Je drei kurz gestielte Blüten sind zymös in einer Thyrsen gruppiert; immer eine weibliche und zwei männliche Blüten sitzen über vier samtig behaarten, langen und grünlichen Tragblättern. Weitere kleine Tragblätter sind an den Seitenachsen ausgebildet.
Die eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig mit einfacher Blütenhülle, aber die weißen Tepalen sind in zwei Kreisen angeordnet. Die mehr oder weniger samtig behaarten Tepalen sind jeweils 4 bis 5 Millimeter lang. Die weiblichen Blüten sitzen an becherförmig verwachsenen Deckblättern und besitzen einen einkammerigen, unterständigen Fruchtknoten mit kurzem, im oberen Teil verdicktem Griffel mit pilzförmiger Narbe sowie einen Diskus. Die männlichen Blüten besitzen drei oder vier kurze Staubblätter mit jeweils zwei drüsigen Anhängseln am Grund.
Die bei Reife schwärzlichen Steinfrüchte sind rippig und bei einer Länge von 2 bis 3 Zentimeter etwa eiförmig bis ellipsoid in einem aufgeblasenen, grün-gelblichen bis gelben, etwa 5 bis 6 Zentimeter großen Sack, Ballon, mit rundlicher Öffnung am oberen Ende, aus den verwachsenen, fleischigen Deckblättern gebildet.
Von Hernandia sonora gibt es Fundortangaben für Mexiko, Kuba, Hispaniola, Puerto Rico, Trinidad und Tobago sowie weiteren kleineren karibische Inseln.
Die Erstveröffentlichung von Hernandia sonora erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 981.