| Heubrunnenbach | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 245742 | |
| Lage | Sandstein-Spessart
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Erlenbach → Main → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | am nordöstlichen Ortsrand von Marktheidenfeld 49° 50′ 58,6″ N, 9° 37′ 14,3″ O | |
| Quellhöhe | 185 m | |
| Mündung | in der Innenstadt von Marktheidenfeld in den ErlenbachKoordinaten: 49° 50′ 30,3″ N, 9° 36′ 8″ O 49° 50′ 30,3″ N, 9° 36′ 8″ O | |
| Mündungshöhe | 150 m | |
| Höhenunterschied | 35 m | |
| Sohlgefälle | 18 ‰ | |
| Länge | 2 km | |
| Einzugsgebiet | 1,17 km² | |
| Kleinstädte | Marktheidenfeld | |
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Der Heubrunnenbach ist ein kleiner, knapp zwei Kilometer langer Bach innerhalb der Stadt Marktheidenfeld. Er fließt in insgesamt etwa südwestlicher Richtung durch das Stadtgebiet und ist ein rechter Zufluss des Erlenbachs.

Der Heubrunnenbach entspringt dem Heubrunnen, auch Heubrunnenquelle genannt, am Fuße des Strickberges auf 185 m ü. NHN. Der Quellauslass befindet sich im Gelände des städtischen Schwimmbades (früher „Wonnemar“, heute „M2 - Bad am Maradies“) und ist dort in ein Kneippbecken gefasst. Unmittelbar danach durchfließt der Bach ein weiteres Wassertretbecken im Schwimmbadbereich, bevor er in die öffentliche Kneippanlage geleitet wird.
Die Quellschüttung des Heubrunnens hängt vom Niederschlag ab und schwankt deshalb stark. Die Quelle kann zeitweise komplett versiegen, während sie ein anderes Mal den gesamten Bereich überflutet. Bei Messungen in vier verschiedenen Jahren zwischen 1978 und 2023 lagen die Schüttungswerte zwischen einem und zehn Litern pro Sekunde. Geologen gehen davon aus, dass die Schüttungsabnahme im Laufe der Zeit auf die allgemein trockeneren Jahre zurückzuführen ist. Das unterirdische Einzugsgebiet des Heubrunnens reicht vermutlich bis in den Istelgrund.
Früher diente die Quelle der Wasserversorgung von Marktheidenfeld und heute speist sie noch das angrenzende Schwimmbad. Der Heubrunnen erreicht die gleiche Wasserqualität wie die beiden heutigen Brunnen der Trinkwasserversorgung der Stadt, weist aber einen erhöhten Nitratwert auf.
Der Heubrunnenbach verläuft in westlicher Richtung in das Stadtgebiet von Marktheidenfeld durch einen Park, wo er zwei Teiche, die „Maradiesseen“ durchfließt. Anschließend fließt der Bach parallel zur Heubrunnenstraße, wo er in Höhe der Echterstraße in das Kanalsystem der Stadt einmündet (Lage), worin sein Wasser dann südwärts fließt und schließlich auf einer Höhe von ungefähr 150 m ü. NHN unterirdisch von rechts in den Erlenbach geleitet wird.
Der ungefähr 2 km lange Lauf des Heubrunnenbachs endet 35 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 18 ‰.
Nach der Uraufnahme von ca. 1850 mündete der Heubrunnenbach damals, nachdem er die Fahrgasse durchflossen hatte, etwa einen Viertelkilometer oberhalb des Erlenbachs (Lage) direkt in den Main.
Das 1,17 km² große oberirdische Einzugsgebiet des Heubrunnenbachs liegt im Marktheidenfeld-Wertheimer Maintal und wird über den Erlenbach, den Main und den Rhein zur Nordsee entwässert. Es ist zum größten Teil besiedelt.
Die höchste Erhebung ist der Romberg mit einer Höhe von 262 m ü. NHN im Südosten des Einzugsgebiets.
Im örtlichen Dialekt wird der Heubrunnenbach vielfach als „die Bach“ bezeichnet.