| Film | |
| Titel | Heute ist Freitag |
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| Produktionsland | DDR |
| Erscheinungsjahr | 1975 |
| Länge | 71 Minuten |
| Produktionsunternehmen | DEFA-Studio für Spielfilme, im Auftrag des Fernsehens der DDR |
| Stab | |
| Regie | Klaus Gendries |
| Drehbuch | Dieter Scharfenberg |
| Musik | Michael Heubach |
| Kamera | Roland Dressel |
| Schnitt | Vera Nowark |
| Besetzung | |
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Heute ist Freitag ist ein Fernsehfilm von Klaus Gendries von 1975 mit Nina Hagen und Dieter Montag in den Hauptrollen.
Die junge Laborantin Jutta und der Facharbeiter Peter sind seit etwa einem halben Jahr ein Paar und leben meist zusammen in einer Dachwohnung. An einem Freitag geht sie zum Arzt, weil sie vermutet, dass sie schwanger ist. Das Testergebnis soll sie aber erst in der folgenden Woche erhalten. Bis dahin wägt sie in Gesprächen mit dem möglichen Vater und Freunden intensiv ab, ob sie das Kind bekommen möchte.
Die 19-jährige Nina Hagen war 1974 durch ihren Hit Du hast den Farbfilm vergessen in der DDR schlagartig bekannt geworden. Danach spielte sie in dem Film Heiraten/weiblich (1975) zusammen mit ihrer Mutter Eva-Maria Hagen eine wichtige Rolle. In Heute ist Freitag spielte sie einmalig in einem DDR-Film die wichtigste Hauptrolle. Der Regisseur Klaus Gendries hatte vorher schon einige erfolgreiche Fernsehfilme gedreht, der Drehbuchautor Dieter Scharfenberg und der Kameramann Roland Dressel hatten in dem DEFA-Musikkultfilm Heißer Sommer (1968) mitgewirkt, als Schauspielerkollegen spielten die bekannten etwas älteren Kurt Böwe, Käthe Reichel, Marianne Wünscher, Ursula Werner und Carmen-Maja Antoni mit, auch der Hauptrollenpartner Dieter Montag wurde später ein anerkannter Theater- und Filmschauspieler. Den Titelsong für den Film schrieb Michael Heubach (der Komponist des Farbfilm-Hits), gesungen wurde er von der bekannten Veronika Fischer, zusammen mit der Band Automobil, zu der eigentlich Nina Hagen gehörte.
Heute ist Freitag wurde am 14. Dezember 1975 einmalig im 1. Programm des DDR-Fernsehens gesendet und tags darauf im Frühprogramm wiederholt. Nach Hagens Ausreise Ende 1976 nach der Ausbürgerung ihres Ziehvaters Wolf Biermann wurde der Film nicht mehr in der DDR gezeigt. Dafür wurde er bald danach mehrmals in westdeutschen Fernsehsendern gesendet und dazu auch in mehreren Zeitungen rezensiert.
2008 wurde er einem Berliner Kino wieder gezeigt. 2012 sendete ihn der MDR. Er ist auf einer DVD der Reihe DDR TV-Archiv erhältlich.
Der Film gilt heute als eine unspektakulär wirkende, aber authentische Beschreibung des Lebens junger Menschen in der DDR mit ihren individuellen Lebensfragen.