| Hexamunida | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hexamunida | ||||||||||||
| Macpherson & Baba in Machordom, Ahyong, Andreakis, Baba, Buckley, Garcia-Jimenez, McCallum, Rodríguez-Flores & Macpherson, 2022 |
Hexamunida ist eine Gattung der Mittelkrebse mit zwei rezenten Arten. Sie kommen im Westpazifik vor. Der Gattungsname ist von altgriechisch ἑξά hexá, deutsch ‚sechs‘ abgeleitet und nimmt auf die sechs Dornen entlang des Vorderrands des zweiten Somiten des Pleons Bezug.
Der Carapax weist deutliche Querstreifen und ein Paar epigastrischer Dornen auf. Die Kardiaregion ist durch einen erhöhten Querkamm gekennzeichnet, der oft mit Dornen bewehrt ist. Der seitliche Kiemenrand ist mit drei Dornen bewehrt. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist stachelartig und hat einigen Abstand zu den Überaugendornen. Die seitliche Grenze der Augenhöhle ist abgerundet. Die Somiten 2 bis 4 weisen zwei Querkämme auf, die oft mit Dornen bewehrt sind. Entlang des Vorderrands des zweiten Somiten sind sechs Dornen ausgebildet, was für die Gattung namensgebend war. Das Pleon ist unvollständig geteilt. Die hinteren Platten des Telsons sind mäßig breit, ihre Länge beträgt 60 bis 70 % der Breite.
Das thorakale Sternum ist deutlich breiter als lang und im Bereich des siebten Sterniten am breitesten. Der dritte Sternit ist etwa dreieinhalb- bis viereinhalbmal so breit wie lang. Der vierte Sternit hat einen breiten Übergang vom dritten. Die Seitenteile der hinteren Sterniten sind ohne Körnung und Kiel. Die Cornea (Abschnitt der Augenstiele mit den Facettenaugen) ist erweitert. Das erste Antennenglied ist innenseitig nahe des Endes mit einem mittelgroßen Dorn bewehrt, der nicht den Antennenstiel überragt. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist dünn, die Zahnleiste (Crista dentata) ist gering entwickelt. Der Merus mit einem Dorn am Beugerand bewehrt. Die Scherenbeine sind schlank. Die Schreitbeine (Pereiopoden 2 bis 4) sind sehr schlank und lang, die Propodi (Hände) sind mehr als 15-mal länger als breit. Die Endglieder sind seitlich zusammengedrückt, der Beugerand ist mit einer Reihe borstenartiger beweglicher Dornen besetzt. Der Merus des letzten Pereiopoden (P5) ist ohne bürstenartige Borsten. Das erste Gonopodium fehlt, das zweite ist ausgebildet.
Die Gattung umfasst folgende rezente Arten: