Hickengrund

Der Hickengrund ist eine Region im äußersten Süden Westfalens im südlichen Siegerland und ist neben dem Oberen Freien Grund ein Teil der Gemeinde Burbach. Hier wird vom kulturellen bzw. historischen Siegerland gesprochen. Der Hickengrund umfasst die Orte Holzhausen, Niederdresselndorf, Oberdresselndorf und Lützeln und somit etwa 5500 Einwohner. Es handelt sich genau um die heutigen Ortsteile Burbachs, die im Einzugsgebiet des Haigerbachs liegen und damit über die Dill zur Lahn entwässert werden. Sie liegen daher nicht im naturräumlichen Siegerland, sondern im Dilltal.

Namensgebung

Der Name Hickengrund leitet sich der Legende nach von „Heckengrund“ ab. Es wird vermutet, dass in den vergangenen Jahrhunderten Hecken als Verteidigungsanlagen rings um den Hickengrund bestanden haben.

Geschichte

Hickensage von Wackebold dem Riesen

Die Sage über den Hickengrund: Auf der Höhe hauste der böse Riese Wackebold. Durch ständiges Werfen mit Basaltbrocken terrorisierte er insbesondere die darunterliegenden Dörfer des Hickengrundes. Noch heute liegen zahlreiche dieser Steine im Wetterbach. Doch dann machte Wackebold einen Fehler: Eines seiner Geschosse erschlug einen der Söhne des Hans Hick. Dieser schwor gemeinsam mit seinen anderen Söhnen Rache. Als eines Nachts das Schnarchen des Riesen im Tal zu vernehmen war, schlichen sich die „Hicken“ an. Sie warfen Basaltbrocken in Wackebolds Rachen, an denen er erstickte. Anschließend häuften sie so lange Steine auf ihn, bis er nicht mehr zu sehen war: Der große Stein.

Sehenswürdigkeiten

Literatur