Im Jahr 2019 hat der Freistaat Bayern eine Förderinitiative unter dem Titel Hightech Agenda gestartet. Die CSU-Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothée Bär hat im Sommer 2025 die Hightech-Agenda Deutschland vorgestellt. High-Tech-Strategie war ab dem Jahr 2006 schon die Bezeichnung für den Forschungsansatz mehrerer Bundesregierungen.
Am 3. Juli 2025 hat die Bundesministerin Dorothée Bär die Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) vorgestellt. Im Bundeskabinett wurde die Agenda am 30. Juli 2025 beschlossen. Folgende sechs Schlüsseltechnologien stehen dabei im Fokus:
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt plant für die 21. Legislaturperiode bis 2029 insgesamt 18 Mrd. € für die Hightech Agenda Deutschland ein. Anlässlich des Kabinettsbeschlusses wurden die mit KI verbundenen Chancen kritisch diskutiert, etwa ob der KI-Hype berechtigt oder gar schon vorbei sei. In einer aktuellen Stunde am 11. September 2025 im Deutschen Bundestag war die Agenda Gegenstand der Debatte. In einer Unterrichtung an den Bundestag stellte die Bundesregierung im August 2025 ihr Konzept vor.
Am 3. März 2026 hat die Expertenkommission Foruschung und Innovation sich mit der Agenda beschäftigt. Das 172-seitige Gutachten der Experten liegt als Unterrichtung durch die Bundesregierung vor. Am 20. Mai 2026 stellte die Bundesministerin die angekündigten Roadmaps zur Hightech-Agenda vor. Mit der Vorstellung der Roadmap beginne ein sechswöchiger Konsultationsprozess, der online durchgeführt werde.
Kritik an der Agenda kommt von Vertretern der Wirtschaft, die voreilige Investitionen fürchten. Auch im Handelsblatt äußern mehrere Wirtschaftsvertreter Zweifel an dem Förderansatz.
Neun Bundestagsabgeordnete sowie ein stellvertretender Bundesvorsitzender sowie die Hamburger Landesvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben am 19. Mai 2026 ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie die Ziele der Hightech-Agenda Deutschland begrüßen, aber Forderungen stellen. Das Papier enthält auf neun Seiten zwölf Forderungen, die bspw. I. eine Konkretisierung des angekündigten Innovationsfreiheitsgesetzes durch ein Forschungsdatengesetz, ein Reallaborgesetz, eine IP Strategie, II. Innovationsförderung durch Änderung der Projektförderung, III. Beendigung von Silodenken, IV. effiziente Beteiligung, V. beschleunigte Skalierung, VI. Mobilisierung von privatem Wachstumskapital, VII. Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil, VIII. Strategische Forschung stärken, IX. Strategisch priorisieren, X. Exzellenz in allen Ländern nutzen, XI. Europäische Stärke gezielt nutzen – technologische Souveränität europäisch denken und XII. Fachkräfte und Talente gewinnen.
Die Hightech Agenda (HTA) ist eine 2019 gestartete Förderinitiative des Freistaats Bayern. Mit der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus investiert der Freistaat insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro für eine bundesweit einzigartige Technologieoffensive. Es ist eine Fortsetzung der High-Tech-Offensive Bayern und Teil des Zukunftpakets Deutschland.
Die Hightech Agenda besteht aus vier aufeinander abgestimmten Programmen:
Hierzu werden 2 Milliarden Euro investiert um 1.000 neue Professuren, 13.000 neue Studienplätze sowie mehr als 20 Spitzenforschungszentren (z. B. das Munich Quantum Valley) für das ganze Land zu schaffen.
Im Oktober 2025 hat Ministerpräsident Söder eine Aktualisierung und Erweiterung der Hightech-Agenda Bayern angekündigt. In Anknüpfung an „Laptop und Lederhose“ steht die Agenda unter dem Motto „Hightech und Heimat“. Damit soll das Gesamtvolumen auf 5,5 Mrd. € erhöht werden.
Wegen der COVID-19-Pandemie wurde das Investitionsvolumen auf rund 3,5 Milliarden Euro in zwei Jahren erhöht.
Bei Hightech Summits in verschiedenen Regionen des Freistaats diskutieren Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über diesen Modernisierungsschub für Bayern.