| Hispidoberyx ambagiosus | ||||||||||||
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Hispidoberyx ambagiosus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Hispidoberycidae | ||||||||||||
| Kotlyar, 1981 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Hispidoberyx | ||||||||||||
| Kotlyar, 1981 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Hispidoberyx ambagiosus | ||||||||||||
| Kotlyar, 1981 |
Hispidoberyx ambagiosus ist ein kleiner, nur durch weinige Exemplare bekannter Tiefseefisch aus der Ordnung der Schleimkopfartigen (Beryciformes).
Er wurde bisher im nordöstlichen Indischen Ozean bei Sumatra und Java, bei Taiwan, sowie im Südchinesischen Meer in Tiefen von 560 bis 1020 Metern gefunden. Hispidoberyx ambagiosus lebt wahrscheinlich pelagisch knapp über dem Meeresboden und ernährt sich von Krebstieren.
Hispidoberyx ambagiosus ist rötlich bis rosafarben gefärbt und für eine Art aus der Unterordnung der Dornfischähnlichen (Stephanoberycoidei) relativ schlank und langgestreckt. Der Holotyp, das größte bisher bekannte Exemplar, hat eine Standardlänge von 18,1 Zentimeter. Charakteristisch für die Art sind die Schppen des Rumpfes, die alle mit nadelartigen, langen, gebogenen Stacheln besetzt sind. Die Anzahl der Stacheln pro Schuppe liegt zwischen 3 und 16 und nimmt mit der Größe der Fische zu. Der Fisch hat einen langen, dicken Stachel am Kiemendeckel. Gaumenbein (Palatinum) und Pflugscharbein (Vomer) sind bezahnt.
Art, Gattung und Familie wurden 1981 durch den russischen Ichthyologen Alexander Nikolajewitsch Kotljar erstmals wissenschaftlich beschrieben. Hispidoberyx ambagiosus gehört zur Ordnung der Schleimkopfartigen (Beryciformes) und bildet dort zusammen mit den Barbourisiidae, den Walköpfen (Cetomimidae), den Gibberichthyidae, den Rotmäuligen Walkopffischen (Rondeletiidae) und den Dornfischen (Stephanoberycidae) die Unterordnung der Dornfischähnlichen (Stephanoberycoidei). Hispidoberyx ambagiosus ist die Schwestergruppe einer von den Gibberichthyidae, Rondeletiidae und Stephanoberycidae gebildten Klade.