Hochzeitssuppe

Hochzeitssuppe mit Fleischklößchen (hier aus Putenhackfleisch), dazu Brötchen
Hochzeitssuppe mit Fleischklößchen, Spargel und Eierstich

Eine Hochzeitssuppe ist eine klare Suppe auf der Basis einer Fleischbrühe, regional unterschiedlich angereichert mit Kombinationen von Hühnerfleisch, Fleischklößchen, Markklößchen, Leberknödeln, Brätspätzle, Flädlestreifen, Grießnockerl, Spargelköpfen, Nudeln, Backerbsen, Schöberl oder Eierstich, teilweise werden auch Rosinen zugegeben.

Die Hochzeitssuppe wird in Norddeutschland und Süddeutschland von Hochzeitspaar und Gästen traditionell nach der Trauung eingenommen und bildet meist den Auftakt des Menüs bei der Hochzeitsfeier. Es gibt sie jedoch auch in anderen Regionen Deutschlands, da die Brautsuppe für alle Gäste früher Bestandteil jedes Hochzeitsfestes war.

Eine bekannte Variante ist die traditionelle Hadler Hochzeitssuppe im Land Hadeln im nördlichen Niedersachsen, die aus einer klaren Suppe mit Rindfleisch, Fleischklößchen, Reis, Blumenkohl und Spargel besteht. Dazu wird Stuten bzw. oft auch Rosinenstuten gereicht.

Es gibt zahlreiche Rezepte für Hochzeitssuppen in regionalen Kochbüchern. Im Handel sind auch Fertigsuppen unter dieser Bezeichnung erhältlich.

Varianten

Neben der Hadler Hochzeitssuppe aus der niedersächsischen Küche sind verschiedene regionale Varianten bekannt, wie unter anderem:

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Eckhard Supp: Duden. Wörterbuch Kochkunst. Von Amuse-Bouche bis Zierschnee. Dudenverlag, Mannheim u. a. 2011, ISBN 978-3-411-70392-0, Kapitel: Regionale Gerichte im deutschsprachigen Raum, S. 82.