| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 4′ N, 11° 2′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Landsberg am Lech | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Windach | |
| Höhe: | 599 m ü. NHN | |
| Fläche: | 24,84 km² | |
| Einwohner: | 3772 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86949 | |
| Vorwahl: | 08193 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 81 146 | |
| LOCODE: | DE WH2 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Gemeindeteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | von-Pfetten-Füll-Platz 1 86949 Windach | |
| Website: | www.windach.de | |
| Erste Bürgermeisterin: | Christiane Freisleder (Freie Wähler Windach) | |
| Lage der Gemeinde Windach im Landkreis Landsberg am Lech | ||

Windach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech.
Die Gemeinde hat sechs Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Es gibt die Gemarkungen Hechenwang, Oberwindach, Schöffelding und Unterwindach.
1157 wurden die Herren von Windach erstmals urkundlich erwähnt. Windach gehörte zum Kurfürstentum Bayern. Es handelte sich um eine geschlossene Hofmark, die später in Besitz der Freiherren von Füll gelangte und deren Sitz Unterwindach war.
Es wurden 151 Männer aus der Pfarrei Windach (Unterwindach, Oberwindach, Hechenwang) als Soldaten einberufen; 36 sind gefallen.
Im Jahr 1917 wurden sechs Kirchenglocken für Kriegszwecke beschlagnahmt und abtransportiert. In den drei betroffenen Kirchen konnte in den 1920er Jahren das Geläut ergänzt werden.
Es wurden aus der Pfarrei Windach 191 Männer eingezogen; 66 von ihnen sind gefallen.
Für Kriegszwecke wurden fünf Glocken eingeschmolzen. In jeder der drei Kirchen verblieb eine. Die Geläute wurden in den Jahren 1948/49 wieder ergänzt.
Am 1. April 1939 wurden die Gemeinden Oberwindach und Unterwindach zur neuen Gemeinde Windach zusammengeschlossen.
Erster Bürgermeister der fusionierten Gemeinde wurde August Popp.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinde Schöffelding und ein Großteil der Gemeinde Hechenwang (ohne Achselschwang) eingegliedert.
|
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres
Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder:
| Jahr | DGW | FWGS | FWW | WGH | BILO | gesamt | Wahlbeteiligung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | 5 | 3 | 4 | 1 | 3 | 16 | 74,4 |
| 2020 | 2 | 3 | 5 | 2 | 4 | 16 | 70,9 |
| 2014 | 4 | 3 | 4 | 2 | 3 | 16 | 65,6 |
| 2008 | 6 | 3 | 2 | 2 | 3 | 16 | 70,7 |
Legende:
Die Gemeinderatswahl 2008 wurde angefochten und nach Ungültigkeitserklärung des Landratsamtes am 28. September 2008 wiederholt.
Als Nachfolger von Walter Graf war seit 2014 Richard Michl Erster Bürgermeister der Gemeinde. Am 15. März 2020 wurde er mit 70,3 % der gültigen Stimmen wiedergewählt. Am 8. März 2026 wurde Christiane Freisleder mit 54,2 % der gültigen Stimmen zur neuen Ersten Bürgermeisterin gewählt.
| Blasonierung: „In Blau unter einem silbernen Wellenbalken ein aufspringendes, golden bewehrtes silbernes Ross auf silbernem Dreiberg.“ | |
|
Wappenführung seit 1953 |


Windach hat eine Anschlussstelle an der A 96 München–Lindau.