| Homolochunia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Homolochunia | ||||||||||||
| Doflein, 1904 |
Homolochunia ist eine Gattung mariner Krabben mit vier Arten. Sie bewohnen Schelf und Kontinentalhang in Tiefen zwischen 150 und 1000 m im westlichen und zentralen Indopazifik sowie in der gemäßigten Klimazone im Süden Afrikas und Australasiens.
Der Carapax von Homolochunia wird bis zu 38 mm lang und ist ornamentiert. Der vordere Seitenrand ist mit einem schrägen Dorn, hintere mit einem langen und einem kurzen Dorn bewaffnet. Das Pseudorostrum (Dorn beidseits des Rostrums, also des mittigen Stirnfortsatzes) ist geweihartig, dessen Äste manchmal in unterschiedlichen Ebenen orientiert sind. Das Grundglied des Augenstiels ist dünn, das Endglied und die Cornea (Abschnitt mit den Facettenaugen) sind kürzer und zylindrisch. Der dritte Maxilliped ist deckelförmig und verschließt den Mundraum nahezu vollständig. Die ersten drei Schreitbeinpaare sind sehr lang und dünn, ihr Merus weniger bis leicht mehr als die doppelte Carapaxlänge lang. Der Merus des letzten Schreitbeins erreicht die Spitze des Rostrums und endet mit einer Schere (Chela) mit ungleich langen Fingern.
Zur Gattung gehören folgende Arten: