Horrorvision

Film
Titel Horrorvision
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 72 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Full Moon Pictures
Stab
Regie Danny Draven
Drehbuch Scott Phillips
Produktion
Kamera Mac Ahlberg
Schnitt David R. Cane
Besetzung

Horrorvision (Eigenschreibweise: HorrorVision) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Horrorfilm von Danny Draven aus dem Jahr 2001.

Handlung

Dez arbeitet schon lange an einem Drehbuch für einen Film. Für seinen Lebensunterhalt betreut er jedoch als Webmaster eine Pornoseite im Internet. Seine Freundin Dazzy versucht ihm zu helfen, indem sie anbietet, ihn zu unterstützen, wenn er im Gegenzug auch ihre Karriere unterstützt. Er willigt ein, muss aber noch einen letzten Auftrag für Toni erledigen. Sie hat eine CD-ROM mit Pornobildern für ihn gebrannt, die er bei ihr abholen soll. Doch kurz vorher besucht Toni die Website Horrorvision.com, die ihr alptraumhafte Bilder beschert und sie schließlich in eine Art Parallelwelt saugt.

Dez holt die CD-Rom ab, indem er in Tonis Wohnung einbricht, da sie nicht antwortet. Im Hausflur kommt es zu einer Auseinandersetzung, bei der er von dem undurchsichtigen Bradbury gerettet wird, der behauptet, Dez hätte einen geheimen Auftrag. Dez flieht und kehrt nach Hause zurück, wo er die CD-ROM öffnet und auf die Seite überträgt. Dabei entdeckt er einen Link zu der Website und öffnet diesen. Wie gebannt starrt er auf den Bildschirm. Dazzy versucht, den Strom abzustellen, und wird selbst Opfer der Website. Ein Maschinenwesen erscheint, das versucht, Dez zu töten.

Bradbury rettet Dez in letzter Sekunde. Die beiden begeben sich auf eine Mission, das Maschinenwesen, das sich den Namen Manifesto gegeben hat, aufzuhalten und Dazzy zu retten. Die beiden rasen in die Wüste, wo sie sich erst einmal vom Einfluss aller Technologie trennen wollen. Doch Dez hat seine Smartwatch vergessen und das Maschinenwesen erscheint. Es verletzt Bradbury schwer, bis es Dez gelingt, die Uhr zu zerstören. Bradbury ringt ihm im Sterben liegend das Versprechen ab, alles zu tun, um die Seite Horrorvision.com und ihre Kreaturen aufzuhalten.

Hintergrund

Der Film entstand nach einer Idee von Filmproduzent und Independent-Regisseur J. R. Bookwalter (The Dead Next Door, Robot Ninja) für Charles Bands Firma Full Moon Pictures. Der Film entstand mit einem Budget von gerade einmal 50.000 US-Dollar.

In Deutschland erschien der Film über Marketing Films als Video- und DVD-Premiere.

Rezeption

Das Lexikon des internationalen Films schreibt: „Krudes Horror-B-Picture mit einer Geschichte ohne Hand und Fuß, durch die chargierende Mimen stolpern. Wenn der Film mit der kulturpessimistischen Erkenntnis endet, dass der Web-Anbieter ein aus der menschlichen Isoliertheit geborenes Monster ist, ist er längst in Langeweile erstickt.“

Einzelnachweise

  1. ↑ Freigabebescheinigung für Horrorvision. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 90184/V; abgerufen am 2. Oktober 2026).
  2. ↑ Making of Horrorvision. DVD: Marketing Film 2002.
  3. ↑ Horrorvision in der Online-Filmdatenbank; abgerufen am 2. Oktober 2026.
  4. ↑ Horrorvision. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. Oktober 2026.