Horst Kammrad

Horst Kammrad (* 21. März 1927 in Berlin; † 2005) war ein deutscher Arbeiter und Schriftsteller.

Leben

Kammrad, der Sohn eines Schmieds und einer Landarbeiterin, wuchs mit seinen vier Geschwistern in einer Laubenkolonie auf. Im Zweiten Weltkrieg wurde er kriegsversehrt. Anschließend arbeitete er als Autoschlosser und wurde Betriebsratsvorsitzender der Berliner Spinnstoffabrik Zehlendorf. Er war Mitglied der Gewerkschaft Chemie, Papier, Keramik. Vor seiner Frühverrentung war er zuletzt als Sozialsekretär für die Evangelische Kirche tätig. Er hatte zwei Kinder.

Im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt war Kammrad ab 1970 Sprecher der Werkstatt West-Berlin. Die meisten seiner Prosatexte schildern das Leben in seiner Heimat, dem ehemaligen Berliner Bezirk Zehlendorf und dessen Ortsteil Düppel. Das Heimatmuseum Zehlendorf verwahrt seine heimatkundliche Sammlung.

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Werkkreis Literatur der Arbeitswelt: Die Kinder des roten Großvaters erzählen, Fischer Verlag, Frankfurt 1976, S. 287
Personendaten
NAME Kammrad, Horst
KURZBESCHREIBUNG deutscher Arbeiter und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 21. März 1927
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 2005