Matzke promovierte 1950 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald mit der als „sehr gut“ beurteilten Dissertation „Beiträge zur Kenntnis der Globalstrahlung in Greifswald“ zum Dr. phil. .
Am 4. Oktober 1956 wurde er in Greifswald durch die öffentliche Verteidigung seiner Habilitationschrift „Über die Korrelation interdiurner Druck- und Temperaturänderungen in der Troposphäre und sich ergebende Folgen für Tropo- und Stratosphäre“ ordentlich für das Fach „Angewandte Mathematik“ habilitiert. 1957 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar als Professor für Mathematik.
Horst Matzke war Gründungsdirektor des Instituts für Mathematik an der Hochschule für Architektur und Bauwesen. Kernschwerpunkt waren bei Matzke mathematische Methoden bei der Gebiets- und Stadtplanung. Besondere Bedeutung wurde den Internationalen Kolloquien über Anwendungen der Mathematik in den Ingenieurwissenschaften beigemessen, die seit 1961 auf Initiative von Horst Matzke durchgeführt wurden. So fungierte er hierbei auch als Berichterstatter. Von 1963 bis 1968 war er Rektor der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar. Sein Nachfolger als Rektor wurde Armin Petzold, der das Amt bis 1970 innehatte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Matzke, Horst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1918 |
| STERBEDATUM | 1993 |