Horst Michalowski (* 29. Mai 1937 in Wahrendorf, Kreis Sensburg; † 13. Januar 2005 in Bad Zwischenahn, Landkreis Ammerland) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.
Horst Michalowski war der erste der fünf Söhne einer masurischen Familie, die zuerst in Prawdowen (Wahrendorf), dann in Selbongen lebte. Seine Eltern waren Franz und Ottilie Michalowski, geb. Faltin. Nach Kriegsende kam Selbongen zu Polen und heißt seither Zełwągi. Er heiratete im Jahr 1960 und wohnte mit der Ehefrau in Mikołajki. Im Rahmen der Familienzusammenführung kamen die Eheleute Ende 1968 als Aussiedler in der Bundesrepublik an. Sie lebten seit 1969 in Bad Zwischenahn am Zwischenahner Meer.
In den Jahren von 1972 bis 1974 übersetzte Horst Michalowski aus dem Englischen drei Sachbücher über Schusswaffen in die deutsche Sprache, die beim Motorbuch-Verlag erschienen. Während eines Aufenthalts in der masurischen Heimat im Sommer 1998 verfasste er in Zełwągi den Roman Die Silberstraße. Ein Masurenleben, der 1999 in Berlin veröffentlicht wurde. Es folgten einschlägige Bücher über Masuren mit Geschichten, Märchen sowie Gedichten. Zugleich forschte er über Ernst Wiechert, der 1887 im masurischen Kleinort geboren wurde.
Als Horst Michalowski verstarb, gab Siegrid Michalowski in den Folgejahren mehrere Publikationen aus dem Nachlass heraus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Michalowski, Horst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller sowie Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 29. Mai 1937 |
| GEBURTSORT | Wahrendorf, Kreis Sensburg |
| STERBEDATUM | 13. Januar 2005 |
| STERBEORT | Bad Zwischenahn, Landkreis Ammerland |