Horst Neubert (* 21. April 1932 in Lugau; † 23. Juli 2015) war ein deutscher Kinderbuchautor.
Horst Neubert lebte in Lugau am Nordrand des Erzgebirges. Er war in der DDR als Landarbeiter und Schlosser in einem Steinkohlenwerk tätig. Später wurde er Grubenlokfahrer in einem Wismutschacht. Anschließend war er als Redakteur der Freien Presse tätig. In dieser Zeit erschienen erste Kurzgeschichten aus seiner Feder in der Gewerkschaftszeitung „Tribüne“. Als Vorsitzender der Bezirksarbeitsgemeinschaft (BAG) Schreibender Arbeiter an der Bezirkskulturakademie des Bezirkes Karl-Marx-Stadt wurde er 1967 mit dem Preis für künstlerisches Volksschaffen II. Klasse ausgezeichnet.
Seit 1970 widmete er sich vorwiegend der Tätigkeit als Kinderbuchautor und hielt bis ins hohe Alter noch Lesungen aus seinen Büchern, vor allem für Schulklassen. Zielgruppe seiner Bücher waren überwiegend Kinder im Alter von circa 10 Jahren.
Horst Neubert war Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller und Ehrenmitglied des Kinder- und Jugendtheaters Stollberg/Erzgebirge.
Neubert war Vater von vier Kindern. Er starb im Alter von 83 Jahren.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Neubert, Horst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kinderbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1932 |
| GEBURTSORT | Lugau |
| STERBEDATUM | 23. Juli 2015 |