Horst Prießnitz (* 1. Juli 1940 in Königshütte/Oberschlesien) ist ein deutscher Anglist und Hochschullehrer.
Horst Prießnitz studierte nach seiner Reifeprüfung 1961 in Bad Driburg zunächst Katholische Theologie und Philosophie an einer Ordenshochschule im österreichischen Mödling und wechselte dann 1964 an die Universität Münster nach zweisemestrigem Theologiestudium Anglistik und Germanistik. 1965 setzte er sein Studium an der Universität Marburg/L. fort und war dort ab 1969 als wissenschaftlicher Assistent tätig. 1969 legte er das erste Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab und promovierte dann 1971 bei Horst Oppel mit einer Arbeit über „Studien zu Leistung und Form der Sprache in zeitgenössischer anglo-amerikanischer und deutscher Lyrik“. Seine Habilitation erfolgte dort 1973. Seit 1972 war er an der Bergischen Universität Wuppertal tätig, zunächst als Dozent, dann als Professor für Anglistik.
Prießnitz beschäftigt sich in seinen Veröffentlichungen vor allem mit der englischen Gegenwartsliteratur und den englischsprachigen Literaturen außerhalb Großbritanniens, vor allem in Australien. Von 1989 bis 1993 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Australienstudien.
| Personendaten | |
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| NAME | Prießnitz, Horst |
| ALTERNATIVNAMEN | Priessnitz, Horst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Anglist und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1. Juli 1940 |
| GEBURTSORT | Königshütte, Oberschlesien |