Horst Rellecke (* 1951 in Duisburg) ist ein Künstler, der die Kunstszene in Westfalen erheblich mitprägte. Sein wohl bekanntestes Werk ist das neue Wahrzeichen der Stadt Hamm, der Glaselefant, den er 1984 aus der alten Kohlenwäsche der stillgelegten Zeche Maximilian schuf. Horst Rellecke lebt und arbeitet am Möhnesee.
1970 absolvierte Rellecke sein Abitur in Hamm und begann zwei Jahre später ein Architektur-Studium an der Universität Stuttgart. Dies war gleichzeitig der Beginn seiner Malerei. Er entwickelte eine besondere Öl-Kreide-Mischtechnik. 1973 folgten erste Plastiken aus Metall und Glas. Seine Diplomarbeit als Studienabschluss fertigte er bei Hans Kammerer. 1978 erhielt er eine Assistentenstelle am Institut für Zeichnen und Modellieren der Universität Stuttgart. Nach einem Arbeitsaufenthalt 1979 in Ägypten nutzte er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zum Studium an der University of California, Los Angeles bei Charles Moore. Nach einem Arbeitsaufenthalt in Nordamerika promovierte er 1982 mit der Dissertation Beziehungen zwischen Pop und Architektur zum Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.). 1988 folgte ein mehrmonatiger Studienaufenthalt in Italien.
(in Auswahl)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rellecke, Horst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und bildender Künstler |
| GEBURTSDATUM | 1951 |
| GEBURTSORT | Duisburg |