Horst Ziegelmann

Horst Ziegelmann (* 20. März 1940 in Dresden; † 1. Oktober 2026 in Berlin) war ein deutscher Physiker, Gymnasial- und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Horst Ziegelmann studierte nach seiner Reifeprüfung 1959 am Gymnasium in Tuttlingen Physik und Astronomie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach seiner 1965 erfolgten Prüfung zum Diplom-Physiker war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Astronomischen Institut, Assistent am Institut für Theoretische Physik und technischer Leiter am Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen tätig. Im Jahre 1969 promovierte er an der Universität Tübingen bei dem theoretischen Physiker Erich Wilhelm Schmid über „Exakte obere und untere Schranken für die Tritonbindungsenergie mit soft-core Potential“.

Außerdem legte Ziegelmann das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab und arbeitete bis zum Eintritt in den Ruhestand als Gymnasiallehrer an der Gewerblichen Schule Tübingen (Technisches Gymnasium und Berufskolleg für physikalisch-technische Assistenten). Im Jahre 1976 habilitierte er sich für das Fach Physik an der Universität Tübingen und lehrte dort als Privatdozent bzw. außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Physik. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist insbesondere die Theoretische Kernphysik. Intensiv beschäftigte sich Ziegelmann mit Albert Einstein und veröffentlichte über ihn.

Veröffentlichungen

Außerdem eine Reihe von Aufsätzen in Fachzeitschriften und Sammelwerken.

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige in der Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt vom 5. Oktober 2026, S, 23.
  2. ↑ Horst Ziegelmann. In: Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender Online (abgerufen am 13. November 2024).
  3. ↑ Lebenslauf von Horst Ziegelmann in seiner Dissertation an der Universität Tübingen 1969.
Personendaten
NAME Ziegelmann, Horst
KURZBESCHREIBUNG deutscher Physiker
GEBURTSDATUM 20. März 1940
GEBURTSORT Dresden
STERBEDATUM 1. Oktober 2026
STERBEORT Berlin