Hosenband

Mit einem Hosenband wurden Gamaschenhosen zusammengehalten. Ein Hosenband war der untere Abschluss an den Beinen einer Kniehose, also der „Verschluß am Bein der Kniehosen“ oder der „Abschluß an den Beinen der Kniehose“.

Johann Georg Krünitz beschrieb „das Hosenband, Hosennestel, [als] ein Band, womit die Beinkleider zugebunden werden“.

Geschichte

Früher hatten Hosenbänder je nach Epoche mehrere verschiedene Funktionen:

Im Mittelalter bestanden Hosen oft aus zwei einzelnen Beinlingen. Diese mussten mit Bändern am Wams oder am Gürtel befestigt werden. Hosenbänder dienten dabei

In der frühen Neuzeit wurden Hosenbänder genutzt

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ „Hosenband“, in: DWDS (Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache) – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, <https://www.dwds.de/wb/Hosenband>, abgerufen am 29. Mai 2026.
  2. ↑ Johann Georg Krünitz: Oeconomische Encyclopädie. Berlin 1773–1858, Band 25, S. 317 f.
  3. ↑ Gerhard Wahrig: Deutsches Wörterbuch mit einem „Lexikon der deutschen Sprachlehre.“ Herausgegeben in Zusammenarbeit mit zahlreichen Wissenschaftlern und anderen Fachleuten. Jubiläumsausgabe, Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh / München 1991, ISBN 3-570-03648-0, S. 671.
  4. ↑ Karl-Dieter Bünting, Ramona Karatas (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. – Mit der neuen Rechtschreibung. Isis Verlag, Chur / Schweiz 1996, S. 542.
  5. ↑ Johann Georg Krünitz: Oeconomische Encyclopädie. Berlin 1773–1858, Band 25, S. 305.
  6. ↑ Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 1. Auflage, 4 Bände. Johannes Hoops. Verlag Karl J. Trübner, Straßburg 1911–1919. Band II, S. 561. Band IV, S. 343 ff. (Artikel Trachten).