Hrodgaud

Hrodgaud (auch Hruodgaud, Rodgaud; † 776) war von 774 bis 776 der letzte langobardische dux (Herzog) von Friaul. Mit seinem Tod erlosch das Herzogtum Friaul und wurde eine Markgrafschaft des Karolingerreichs.

Hrodgaud wurde 774 von Karl dem Großen, der Desiderius, den letzten König des Langobardenreiches besiegt und den Titel Rex Langobardorum (König der Langobarden) angenommen hatte, als Herzog von Friaul eingesetzt.

Hrodgaud beanspruchte 776 die langobardische Krone für sich. Mehrere Städte, darunter Treviso unter seinem Schwiegervater Stabilinius, schlossen sich ihm an. Er wurde aber von Karl, der in Eilmärschen nach Italien kam, besiegt und getötet.

Quellen

Literatur

Anmerkungen

  1. ↑ Ludo Moritz Hartmann: Geschichte Italiens im Mittelalter, Bd. II, Teil 2, Perthes, Gotha 1903, S. 283 (Digitalisat, PDF).
VorgängerAmtNachfolger
PetrusHerzog von Friaul
774–776
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