
Hubert Obermair (* 1. November 1911 in Linz; † nach Oktober 2001) war ein hochrangiger Offizier des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Er ging als General der Artillerie in den Ruhestand und war zuletzt Kommandant des II. Korps.
Hubert Obermair wurde am 1. November 1911 als Sohn des Feldwebels Hubert Obermair (* 1. November 1880; † 20. Februar 1940) und dessen Ehefrau Theresia (geborene Mayr (lt. Taufschein) bzw. Maier (Aliasname); * 31. Juli 1883; † ?) in Linz geboren und am 14. November 1911 auf den Namen Hubert getauft. Seine Eltern hatten am 24. Oktober 1910 in Linz-St. Josef geheiratet.
Nach seiner Schulausbildung trat Obermair in das Bundesheer der Ersten Republik ein und wurde 1934 als Leutnant der Artillerie ausgemustert. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 wurde er in die Wehrmacht übernommen. Während des Zweiten Weltkriegs diente er an verschiedenen Fronten, unter anderem als Kommandeur von Artillerieverbänden sowie als Generalstabsoffizier. Bei Kriegsende bekleidete er den Rang eines Oberstleutnants im Generalstab.
Von 1960 bis 1962 führte er als Kommandant die 4. Brigade (die spätere 4. Panzergrenadierbrigade). Vom 1. September 1963 bis zum 30. September 1965 war er im Rang eines Oberst des Generalstabs (Oberst dG) der Militärkommandant von Oberösterreich.
Im Jahr 1969 übernahm er die Führung der „Gruppe III“ im westlichen Österreich. Im Zuge der umfassenden Heeresgliederung im Jahr 1974 ging aus dieser Struktur das neue II. Korps mit Sitz in Salzburg hervor. Obermair wurde dessen erster Korpskommandant und stieg bis in den höchsten Dienstgrad eines Generals der Artillerie auf. Am 31. Dezember 1976 trat er nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Obermair, Hubert |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer General |
| GEBURTSDATUM | 1. November 1911 |
| GEBURTSORT | Linz |
| STERBEDATUM | nach Oktober 2001 |