
Hubertus Schlenke (* 25. September 1969 in Gronau (Westfalen)) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Kunstsachverständiger.
Hubertus Schlenke wurde im westfälischen Gronau, nahe der niederländischen Grenze, geboren. Sein Vater, der Notar Hubert Schlenke (1932–2014), hatte den jüdischen Künstler Felix Nussbaum (1904–1944) Ende der 1970er Jahre wiederentdeckt und sammelte seine Werke. Seine Mutter, Irmgard Schlenke (1936–2024), war Stifterin des Felix-Nussbaum-Hauses (MQ 4) in Osnabrück.
Hubertus Schlenke studierte schließlich Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaften an der Universität Freiburg im Breisgau, an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Universität in Wien und an der Freien Universität Berlin. Seine akademischen Lehrer waren Friedrich Teja Bach und Horst Bredekamp. 1997 wurde er an der Freien Universität Berlin bei Werner Busch mit der Dissertation Vermeer mit Spinoza gesehen zum Dr. phil. promoviert.
Nach freier Mitarbeit in einer Düsseldorfer Galerie und einem Volontariat bei einer Stiftung in Hannover war Schlenke von 1998 bis 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg tätig. Seit 2001 arbeitet er freiberuflich als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Malerei und Plastik der Klassischen Moderne für die Industrie- und Handelskammer zu Köln. Er engagiert sich heute verstärkt, insbesondere durch seine wissenschaftliche Mitarbeit zu Felix Nussbaum, im Vorstand der Felix Nussbaum Foundation.
| Personendaten | |
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| NAME | Schlenke, Hubertus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunstsachverständiger sowie Vorstandsmitglied der Felix-Nussbaum-Foundation in Osnabrück |
| GEBURTSDATUM | 25. September 1969 |
| GEBURTSORT | Gronau (Westf.) |