Hugo Sieber

Hugo Sieber (* 13. Januar 1911 in Aetingen (Kanton Solothurn); † 24. Juli 1990 in Bern) war ein Schweizer Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre.

Leben und Wirken

Hugo Sieber besuchte zunächst das Lehrerseminar in Solothurn und studierte dann Nationalökonomie und Rechtswissenschaft an der Universität Bern. Im Jahr 1939 promovierte er dort zum Dr. rer. pol. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit Fragen des Wirtschaftsmodells der Freiwirtschaft. Ein Jahr später (1940) machte er das Staatsexamen (lic. iur.) in der Rechtswissenschaft. Von 1942 bis 1947 war Sieber Mitarbeiter des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (eines der sieben Ministerien der Schweizer Landesregierung), und zwar der dortigen Preisbildungskommission. Ausserdem lehrte er an der Universität Bern als Privatdozent. 1947 wurde er hier ausserordentlicher, 1953 ordentlicher Professor für das Fach Volkswirtschaftslehre. 1976 trat er in den Ruhestand. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren die Bereiche Wirtschaftsordnung, Wettbewerbs- und Konjunkturpolitik. Ausserdem betätigte er sich als Publizist und arbeitete in verschiedenen Kommissionen mit.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Festschrift

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Stephanie Summermatter: Hugo Sieber. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 19. Dezember 2012, abgerufen am 17. November 2024.
Personendaten
NAME Sieber, Hugo
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre
GEBURTSDATUM 13. Januar 1911
GEBURTSORT Aetingen, Kanton Solothur
STERBEDATUM 24. Juli 1990
STERBEORT Bern