Hugo Gold (geboren am 14. Oktober 1895 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben am 20. November 1974 in Tel Aviv) war ein österreichisch-israelischer jüdischer Historiker, Essayist, Herausgeber und Verleger.
Hugo Gold war ein Sohn des Adolf Gold und der Fanny Hickel, er war ein Neffe des Verlegers Max Hickl (1874–1924). Gold war Soldat im Ersten Weltkrieg und von 1915 bis 1918 Kriegsgefangener in Sibirien. Er studierte danach in Wien und Brünn. Er war von 1924 bis 1939 Herausgeber und Redakteur bzw. Chefredakteur der von seinem Onkel gegründeten Jüdischen Volksstimme und seit 1930 bis zu ihrer endgültigen Einstellung 1938 der Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei. Er leitete auch den Hickl-Verlag in Brünn.
Seit 1940 lebte und arbeitete er in Tel Aviv und war dort Inhaber des Olamenu-Verlages. Er war auch der Gründer des Zwi-Perez-Chajes-Instituts. Mindestens in den Jahren 1964 bis 1974 gab er in Tel Aviv in deutscher Sprache die Zeitschrift für die Geschichte der Juden heraus, die vierteljährlich erschien.
1967 erhielt Hugo Gold den Theodor-Körner-Literaturpreis.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gold, Hugo |
| KURZBESCHREIBUNG | österreich-israelischer Historiker |
| GEBURTSDATUM | 14. Oktober 1895 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 20. November 1974 |
| STERBEORT | Tel Aviv |