Hugo Noth (* 3. März 1943 in Freiburg im Üechtland; † 11. Mai 2026 in Vaterstetten) war ein Schweizer Akkordeonist.
Hugo Noth begann sein Studium 1964 in Trossingen bei Fritz Dobler. Später studierte er die Fächer Komposition und Instrumentation bei Helmut Degen und Bernhard Rövenstrunck. Von 1972 bis 2007 leitete Noth eine Akkordeonklasse an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen. Er konzertierte und gab Kurse in Europa, den USA, Kanada, Russland und Südamerika.
Von 2008 bis 2013 hatte er einen Lehrauftrag für Akkordeon an der Hochschule für Musik und Theater München. Er produzierte vielfältige Schallplatten- und CD-Einspielungen sowie Rundfunkaufnahmen in Europa und Übersee und war Mitglied des Ensemble l’Itinéraire in Paris. Noth regte eine Vielzahl von Komponisten zu Solo- und Kammermusikwerken für Akkordeon an, war beratend bei deren Erarbeitung und spielte über 240 Uraufführungen. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter für die Anerkennung des künstlerischen Akkordeonspiels.
Seit 2021 unterhielt er einen YouTube-Kanal namens Farben des Akkordeons, in dem er eigene Aufnahmen, aber auch Werke von bekannteren Akkordeonspielern wie Anne Marie Hölscher, Christine Paté, Andreas Nebl und Goran Kovačević der Öffentlichkeit zugänglich machte. Er ist außerdem Gründer des Manuskripte-Archivs Akkordeon der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Noth, Hugo |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Akkordeonist |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1943 |
| GEBURTSORT | Freiburg im Üechtland |
| STERBEDATUM | 11. Mai 2026 |
| STERBEORT | Vaterstetten |