Hulda Mical (* 12. April 1879 in St. Pölten; † 16. Oktober 1957 ebenda) war eine österreichische Lehrerin und Schriftstellerin.
Hulda Mical wurde als Tochter eines Oberlandesgerichtsrats geboren. Sie besuchte die Bürgerschule, arbeitete als Kindergartenhelferin und machte eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Danach absolvierte sie die Externisten-Matura am Akademischen Gymnasium in Wien. Sie unterrichtete an der St. Pöltner Volksschule und studierte Germanistik an der Universität Wien. 1916 wurde sie mit einer Dissertation über Ludwig Anzengruber promoviert. Ebenfalls 1916 wurde ihr Kinderroman Wie Julchen den Krieg erlebte veröffentlicht.
Sie arbeitete weiterhin (bis 1934) als Lehrerin, und im Jahr 1919 wurde auf ihre Initiative hin in St. Pölten die „Freie Volkshochschule“ gegründet. Sie schrieb für Tageszeitungen wie die christliche Reichspost. Mical verfasste Bühnenwerke für Freilichtbühnen und Rundfunkhörspiele. Sie schrieb auch Lyrik und Liedertexte.
Ihr Nachlass befindet sich im St. Pöltner Stadtarchiv.
| Personendaten | |
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| NAME | Mical, Hulda |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Lehrerin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 12. April 1879 |
| GEBURTSORT | St. Pölten |
| STERBEDATUM | 16. Oktober 1957 |
| STERBEORT | St. Pölten |