Arten der Gattung Humbertium besitzen ähnlich wie Bipalium-Arten eine gut entwickelte Penispapille in ihrem Kopulationsapparat. Die beiden Gattungen unterscheiden sich dahingehend, dass bei Humbertium die Ovovitellin-Kanäle von der vorderen Seite in das weibliche Atrium genitale münden, während sie es bei Bipalium vom hinteren Ende tun.
Etymologie
Die Gattung Humbertium wurde nach dem Schweizer Naturforscher Aloïs Humbert benannt, der einige Arten in Sri Lanka beschrieb, die dieser Gattung zugeordnet wurden.
123Robert E. Ogren & Ronald Sluys:The genus Humbertium gen. nov., a new taxon of the land planarian family Bipaliidae (Tricladida, Terricola). In: Belgian Journal of Zoology. Band131, Nr.1, 2001, S.201–204.