Zeitlupenaufnahme von gefärbten Wassertropfen, die aus etwa 3 m Höhe auf eine flache Wasserlache treffen. Die resultierende Bewegung des Wassers ist ein Beispiel für Fluiddynamik.
mit der Massendichte und dem Geschwindigkeitsvektor .
Diese Gleichung sagt unter anderem aus, dass der Massenstrom durch eine Fläche stets gleich ist. Anschaulich lässt sich dies so erklären: man leite in einen Schlauch Wasser ein. Damit er nicht platzt, weil sich darin Wasser anstaut, muss die gleiche Menge Wasser am Ende des Schlauchs herauskommen, wie hineinfließt. Wird der Schlauch an einer Stelle verengt, so muss immer noch die gleiche Menge Wasser am Ende herauskommen. Dies bedeutet, dass das Wasser (bei vernachlässigbarer Kompressibilität) im engeren Schlauchstück schneller fließen muss als im weiteren.
Diese setzt die Geschwindigkeitsänderung des Fluids an einem Ort mit dem in der Umgebung herrschenden Druck in Verbindung. Häufig wird die Euler-Gleichung für die Berechnung bewegter Gase verwendet, während bei der Berechnung bewegter Flüssigkeiten meist die Navier-Stokes-Gleichungen verwendet werden.
Victor L. Streeter (Hrsg.):Handbook of Fluid Dynamics. McGraw-Hill Book Company, New York 1961 (englisch, archive.org).
L. D. Landau, E. M. Lifschitz:Hydrodynamik (=Lehrbuch der theoretischen Physik. Band6). Korrigierter Nachdruck der 5., überarbeiteten Auflage 1991. Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2014, ISBN 978-3-8085-5554-5.
Franz Durst:Fluid Mechanics: An Introduction to the Theory of Fluid Flows (=Graduate Texts in Physics). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2022, ISBN 978-3-662-63913-9, doi:10.1007/978-3-662-63915-3 (englisch).