| Hyperlophidae | ||||||||||||
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Hyperlophus vittatus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hyperlophidae | ||||||||||||
| Ogilby, 1897 |
Die Hyperlophidae sind eine Fischfamilie aus der Ordnung der Heringsartige (Clupeiformes) mit drei rezenten Arten in zwei Gattungen. Alle drei Arten kommen in Australien vor.
Es handelt sich um silbrig gefärbte, schlanke, langgestreckte Fische, die eine Standardlänge von 6 bis 32 Zentimeter erreichen. Charakteristisches Merkmal der Familie sind zwei Reihen knöcherner Schuppen, eine verläuft entlang des Bauches, die andere befindet sich vor der Rückenflosse. Die Anzahl der Prädorsalschilde beträgt 11 bis 20. Die Rückenflosse liegt oberhalb oder direkt hinter dem Ansatz der Bauchflossen. Eine einzelne Supramaxillare (ein Hautknochen oberhalb des hinteren Endes der Maxillare) ist vorhanden.
Die drei Arten der Hyperlophidae leben in Süßwasser- und Brackwasserhabitaten Australiens.
Das Taxon wurde 1897 durch den australischen Zoologen James Douglas Ogilby als Unterfamilie der Heringe (Clupeidae) eingeführt. Mitte 2026 bekam es im Zuge einer Revision der Heringsartigen den Status einer eigenständigen Familie.
Zu den Hyperlophidae gehören drei rezente Arten und zwei Gattungen.

Ebenfalls in die Familie werden die zwei ausgestorbenen Heringsgattungen Knightia und Gosiutichthys gestellt, deren Fossilien zahlreich in paläozänen bis mittel-eozänen Süßwasserablagerungen der nordamerikanischen Green-River-Formation gefunden wurden. Die von den zwei ausgestorbenen Gattungen gebildete Klade ist die Schwestergruppe der Klade die von den zwei rezenten Gattungen gebildet wird.