| Hypolobocera | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hypolobocera | ||||||||||||
| Ortmann, 1897 |
Hypolobocera ist eine Gattung der Krabben mit 39 Arten. Es handelt sich ausschließlich um Süßwasserkrabben der Neotropis, die meisten von ihnen kommen in Kolumbien vor, mehrere Arten in Peru und Ecuador, zwei Arten in Panama, eine auch in Venezuela. Die Arten spielen als Krankheitsvektoren für Saugwürmer der Gattung Paragonimus eine Rolle, denn sie sind deren zweiter Zwischenwirt. Die Metazerkarien entwickeln sich im Hepatopankreas, in den Muskeln und in anderen Organen und können bei Verzehr ungenügend erhitzter Krabben beim Menschen eine Erkrankung auslösen. Zudem gibt es Symbiosen zwischen Hypolobocera und Strudelwürmern der Gattung Temnocephala, die sich an den Panzer der Krabben anheften.
Bei Hypolobocera ist der innere Überaugenhöhlenlappen (Supraorbitallappen) mit der Stirn verschmolzen, die äußeren Ecken der Stirn bleiben dabei aber, im Gegensatz zu Epilobocera, frei. Vielmehr verbindet sich ein kleiner, nach unten gerichteter Fortsatz der Stirn mit dem Supraorbitallappen. Die Antennen erstrecken sich nicht hinter diese Verbindung und reichen nicht in die Augenhöhle. Die Geißel des Exopoditen des dritten Maxillipeden fehlt. Der Exopodit hat gewöhnlich weniger als 45 % der Länge des Ischiums des Endopoditen. Das erste Gonopodium hat einen kräftigen Längskamm auf der Kaudalfläche und meist deutliche Seitenlappen. Die Spitze ist gestutzt, in Ansicht von distal rundlich oder länglich. Nahe des Spermienkanals liegt eine Papille.
Die Gattung umfasst folgende Arten:
Synonyme sind Hypolobocera (Hypolobocera) Ortmann, 1897, Potamocarcinus (Hypolobocera) Ortmann, 1897, Strengeria Pretzmann, 1965 und Strengeria (Strengeria) Pretzmann, 1965.