| IJsseloog | ||
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| Gewässer | Ketelmeer | |
| Geographische Lage | 52° 36′ 0″ N, 5° 45′ 10″ O | |
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| Länge | 1,9 km | |
| Breite | 1,3 km | |
| Fläche | 2 km² | |
IJsseloog (deutsch Ijsselauge) ist eine künstliche Insel im niederländischen Binnensee Ketelmeer, die als Deponie für Schlamm aus dem Ketelmeer angelegt wurde. Die eigentliche Deponie erscheint als kreisrunder See mit 865 bis 869 Metern Durchmesser und 59 Hektar Fläche inmitten der rund zwei Kilometer langen, eiförmigen Insel, welche etwa halb so breit wie das Ketelmeer an dieser Stelle selbst ist. Da die Insel vor der Mündung der IJssel liegt, die das Ketelmeer durchfließt und eine runde Form hat, erhielt sie den Namen IJsseloog, zu Deutsch IJsselauge.
Der Boden des Ketelmeeres ist stark kontaminiert, der Rhein lagerte hier über seinen Mündungsarm IJssel über Jahre Schadstoffe ab. Um diesen Schlamm aufzunehmen, wurde zwischen 1996 und 1999 die Deponie errichtet. Die fast kreisrunde Deponie hat eine Tiefe von 34 (Durchschnitt) bis 45 (Maximum) Metern und ein Fassungsvermögen von 20 Millionen Kubikmetern. Da der Wasserspiegel des Schlammdepots unter dem des flachen Ketelmeers liegt, können keine schädlichen Stoffe in die Umwelt gelangen.
Unmittelbar östlich von IJsseloog wurden noch zwei weitere Inseln als Natur- und Erholungsgebiet angelegt (Hanzeplaat mit einer Fläche von 30 Hektar, und Schokkerbank). Wasservögel wie Schwäne, Gänse, Löffler, Enten und Haubentaucher bevölkern diese Inseln. IJsseloog und die beiden Nebeninseln gehören zur Stadt Dronten, speziell zum Teilgebiet Wijk und Buurt Buitengebied Dronten.
In den Jahren 2015 und 2016 legte man fünf weitere Inseln in der Nähe als Naturgebiet an: Ramspolplaat, Kamperplaat, Schokkerplaat, Kattenplaat und Ketelplaat.