| Meister | |
|---|---|
| Fahrer: | |
| Saisondaten | |
| Anzahl Rennen: | 9 |
| < Saison 1999 | Saison 2001 > |
| CART-Saison 2000 | |
Die Indy Racing League 2000 war die fünfte Saison der US-amerikanischen Indy Racing League und die 79. Meisterschaftssaison im US-amerikanischen Formelsport. Sie begann am 29. Januar 2000 in Orlando und endete am 15. Oktober 2000 in Fort Worth.
Die Saison war von einer hohen Ausgeglichenheit geprägt. Lediglich Meister Buddy Lazier gewann mehr als ein Rennen. Gleichzeitig begann die Annäherung zwischen der IRL und einzelnen Teams sowie Fahrern aus der CART-Serie. Besonders aufmerksam verfolgt wurde der Einstieg von Al Unser Jr. in die IRL sowie der Gaststart von Chip Ganassi Racing beim Indianapolis 500.
Der Saisonauftakt in Orlando wurde von Robbie Buhl gewonnen. Es folgten Siege von Buddy Lazier in Phoenix und Al Unser Jr. auf dem Las Vegas Motor Speedway. Bereits in der Anfangsphase der Saison entwickelte sich ein enger Meisterschaftskampf zwischen mehreren Fahrern und Teams.
Der Höhepunkt der Saison war traditionell das Indianapolis 500. Die größte Aufmerksamkeit galt dem Gastauftritt von Chip Ganassi Racing, das erstmals seit Beginn der sogenannten Split-Ära wieder am Indianapolis 500 teilnahm. Fahrer Juan Pablo Montoya dominierte das Rennen und führte 167 der 200 Runden an. Mit seinem Sieg wurde der Kolumbianer zum ersten Rookie seit Graham Hill im Jahr 1966, der das Indianapolis 500 gewinnen konnte.
Im weiteren Saisonverlauf feierten Scott Sharp auf dem Texas Motor Speedway, Eddie Cheever auf dem Pikes Peak International Raceway sowie Greg Ray in Atlanta weitere Rennsiege. Ray gewann zudem zwei Rennen auf dem Pikes Peak International Raceway und etablierte sich als einer der stärksten Fahrer der Saison.
Zu den weiteren Rennsiegern gehörten Scott Goodyear, der das Saisonfinale in Texas gewann, sowie erneut Lazier, der in Kentucky seinen zweiten Saisonsieg feierte. Die Vielzahl unterschiedlicher Sieger unterstrich die hohe Leistungsdichte innerhalb der Meisterschaft.
Entscheidend für den Titelgewinn von Lazier waren seine Konstanz und seine beiden Rennsiege in Phoenix und Kentucky. Während mehrere Konkurrenten einzelne Erfolge feiern konnten, sammelte Lazier über die gesamte Saison hinweg regelmäßig Punkte und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung.
Mit 290 Punkten gewann Lazier die Fahrermeisterschaft vor Goodyear, der 272 Punkte erzielte. Den dritten Platz belegte Cheever mit 257 Punkten. Dahinter folgten Eliseo Salazar sowie punktgleich Mark Dismore und Donnie Beechler.
| Nr. | Datum | Veranstaltung (Strecke) |
Distanz (Meilen) |
Sieger | Team | Pole-Position |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 29. Januar | (Orlando) |
200 | Dreyer & Reinbold Racing | ||
| 2 | 19. März | (Phoenix) |
200 | Hemelgarn Racing | ||
| 3 | 22. April | (Las Vegas) |
312 | Galles Racing | ||
| 4 | 28. Mai | (Indianapolis) |
500 | Chip Ganassi Racing | ||
| 5 | 11. Juni | (Fort Worth) |
302,64 | Kelley Racing | ||
| 6 | 18. Juni | (Pikes Peak) |
200 | Team Cheever | ||
| 7 | 15. Juli | (Atlanta) |
320,32 | Team Menard | ||
| 8 | 27. August | (Kentucky) |
300 | Hemelgarn Racing | ||
| 9 | 15. Oktober | (Fort Worth) |
302,64 | Panther Racing |