
Ida Goodson (* 23. November 1909 in Pensacola, Florida; † 5. Januar 2000 ebendort) war eine amerikanische Blues- und Jazzmusikerin (Piano, Gesang, auch Orgel).
Goodson, deren Vater Diakon und deren Mutter die Pianistin in der Mt. Olive Baptist Church waren, erhielt wie ihre fünf älteren Schwestern zu Hause Gesangs- und Klavierunterweisung (zu den Schwestern gehören Billie Pierce und Sadie Goodson Cola, die gleichfalls als Musikerinnen tätig waren). Nach dem frühen Tod der Eltern musste sie die Schule verlassen und arbeitete zunächst als Babysitterin, Köchin und Hausmädchen.
In den späten 1920er Jahren begann Goodson professionell Musik zu machen. Zunächst spielte sie zu Stummfilmen am Klavier. Auch begleitete sie Bessie Smith. Später leitete sie eigene Bands und arbeitete mit dem Saxophonisten Wallace Rankin. Weiterhin gehörte sie zu den Bands von Carl Davies und Hal Andrew.
Goodson trat im gesamten Süden der USA auf, behielt aber ihren Lebensmittelpunkt in Pensacola. Neben Jazz, Blues und Gospel beherrschte sie auch Vaudeville und Popsongs. In den 1950er Jahren gab sie die Unterhaltungsmusik auf und spielte nur noch Gospel.
Erst ab Mitte der 1970er veröffentlichte Goodson eigene Alben. Das Florida Folk Archive veröffentlichte eine Aufnahme vom Florida Folk Festival 1980 mit einem Duett mit ihrer Schwester Sadie. Auch 1981 und 1982 trat sie bei diesem Festival auf. 1987 wurde sie mit dem Florida Folk Heritage Award ausgezeichnet. 1989 trat sie in dem Dokumentarfilm „Wild Women Don't Have the Blues“ auf. Im Alter spielte Goodson in mehreren Kirchen in Pensacola Orgel.
Nach ihrem Tod widmete sich die Revue „The Goodson Sisters: Pensacola’s Greatest Gift to Jazz“ 2002 dem Wirken von Ida Goodson und ihren Schwestern.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Goodson, Ida |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanische Blues- und Jazzmusikerin (Piano, Gesang, Orgel) |
| GEBURTSDATUM | 23. November 1909 |
| GEBURTSORT | Pensacola (Florida) |
| STERBEDATUM | 5. Januar 2000 |
| STERBEORT | Pensacola (Florida) |