Als Idiosynkrasie wird die „Gesamtheit persönlicher Eigenheiten, Vorlieben und Abneigungen“ bezeichnet. Im Besonderen werden darunter medizinisch eine Überempfindlichkeit und psychologisch ein ungewöhnlicher Widerwille verstanden.
Das Wort Idiosynkrasie ist im deutschsprachigen Raum im 18. Jahrhundert aus dem Griechischen entlehnt worden: Es stammt von altgriechisch ἰδιοσυγκρᾱσία idiosynkrāsía, deutsch ‚Selbst-Eigenheit/-Charakter‘. Der Ausdruck ist bereits im Altgriechischen nachweisbar und setzt sich zusammen aus ἰδιο- ‚eigen-‘, συν- ‚zusammen-‘ und κρᾶσις ‚die Mischung‘. Ursprünglich bedeutete es „eigentümliche Mischung der Säfte im Körper und die daraus hervorgehende Beschaffenheit des Leibes“ und ist in diesem Sinne eine so erzeugte „spezifische Beschaffenheit eines einzelnen Körpers“.
Je nach Kontext kann Idiosynkrasie Folgendes bedeuten:
Medizin
Psychiatrie und Psychologie
Informatik
Sprachwissenschaft
Wirtschaftswissenschaft