
Ignaz Beth (tschechisch: Ignác Bett; * 1877 in Příbram, Böhmen; † 1. April 1918 in Berlin) war ein österreichischer deutsch-böhmischer Kunsthistoriker und Maler.
Beth studierte in München und Prag und erwarb den Dr. jur. 1910 wurde er in Kunstgeschichte an der Universität Freiburg bei Wilhelm Vöge promoviert. Er beschäftigte sich vor allem mit der altdeutschen Kunst. Von 1910 bis 1915 gab er in Berlin die von Arthur L. Jellineck begründete Internationale Bibliographie der Kunstwissenschaft heraus.
Malerei studierte er in Krakau, wo er Schüler von Józef Mehoffer und Stanisław Wyspiański war, sowie in Warschau bei Leon Wyczólkowski. Er stellte 1912 und 1913 Stadtlandschaften im Pariser Salon d’Automne aus. Er verstarb in Berlin an den Folgen eines Straßenbahnunfalls. Der Berliner Kunsthändler Fritz Gurlitt veranstaltete nach Beths Tod in seiner Galerie eine Gedächtnisausstellung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beth, Ignaz |
| ALTERNATIVNAMEN | Bett, Ignace; Bett, Ignác (tschechisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-böhmischer Kunsthistoriker und Maler |
| GEBURTSDATUM | 1877 |
| GEBURTSORT | Příbram |
| STERBEDATUM | 1. April 1918 |
| STERBEORT | Berlin |