Ilse Reinl

Ilse Reinl (* 6. November 1927 in Stettin; † 2019) war eine deutsche Keramikerin.

Leben und Werk

Ilse Reinl studierte bei Herbert Wegehaupt an der Universität Greifswald Kunsterziehung und war dort am Institut für Kunsterziehung Assistentin und Lehrerin im Hochschuldienst. Sie publizierte u. a. in der Fachzeitschrift Kunsterziehung in der Schule.

An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee machte Ilse Reinel noch ein externes Studium der Keramik. Sie arbeitete dann freischaffend als Keramikerin in Greifswald. Neben freier Keramik fertigte sie Werke für den öffentlichen Raum und keramische Bauelemente für Neubauten. Allein in der Innenstadt von Greifswald wurden an Gebäuden 40 von ihr geschaffene keramische Rosetten angebracht. Einige dieser Werke sind inzwischen verloren gegangen. Eine von ihr gestaltete Gedenkplakette für Caspar David Friedrich wurde im August 1974 den Teilnehmern der wissenschaftlichen Konferenz zu Friedrich in Greifswald überreicht.

Seit den 1970er Jahren leitete Ilse Reinl neben ihrer künstlerischen Arbeit einen Keramikzirkel. Sie war von 1955 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Ilse Reinl war mit dem Maler und Hochschullehrer Helmut Reinl verheiratet. 

Weitere Werke (Auswahl)

Werke im öffentlichen Raum

Fachpublikationen

Teilnahme an Gruppenausstellungen

Postum

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Bildende Kunst, Berlin, 12/1974, S. 617
  2. 1 2 https://www.greifswald.de/de/.galleries/41-kultur/falter_kior_web_300dpi.pdf
  3. ↑ Kleine Rathausgalerie. Abgerufen am 18. März 2025.
Personendaten
NAME Reinl, Ilse
KURZBESCHREIBUNG deutsche Keramikerin
GEBURTSDATUM 6. November 1927
GEBURTSORT Stettin
STERBEDATUM 2019