
Ilsetraut Hadot (* 20. Dezember 1928 in Berlin, Deutsches Reich als Ilsetraut Ludolff; † 13. April 2026 in Limours, Frankreich) war eine deutsch-französische Philosophin und Philosophiehistorikerin, die sich auf die Stoa, den Neuplatonismus und die Philosophie der Antike spezialisiert hat.
1966 wurde Hadot mit der Dissertation Seneca und die griechisch-römische Tradition der Seelenleitung an der Freien Universität Berlin zum Dr. phil. promoviert. Von 1968 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1996 war Hadot Mitglied des Centre Léon Robin des CNRS. 1977 wurde sie zum Docteur ès lettres an der Universität Paris-Sorbonne (Paris IV) promoviert.
1962 traf sie bei einem Symposium in Köln Pierre Hadot und heiratete ihn 1966 in Berlin. Er war ebenfalls auf die antike Philosophie spezialisiert. 2004 schrieben sie gemeinsam das Buch Apprendre à philosopher dans l’Antiquité.
1978 gewann Hadot den Victor Cousin Preis der Académie française und 2015 den François-Millepierres Preis der Académie française.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hadot, Ilsetraut |
| ALTERNATIVNAMEN | Marten, Ilsetraut (früherer Name); Ludolff, Ilsetraut (Geburtsname); Hadot-Marten, Ilsetraut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-französische Philosophin und Philosophiehistorikerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Dezember 1928 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 13. April 2026 |
| STERBEORT | Limours |