| Imitomyia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Imitomyia | ||||||||||||
| Townsend, 1912 |
Imitomyia ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae).
Friedrich Hermann Loew führte 1863 die Gattung Himantostoma ein. Der Gattungsname war zu der Zeit jedoch schon durch Himantostoma Agassiz, 1862 vorbelegt. Der US-amerikanische Entomologe Charles Henry Tyler Townsend führte daraufhin im Jahr 1912 die Gattung Imitomyia als Ersatzname (Nomen novum) ein. Typusart ist Himantostoma sugens Loew, 1863. Die Gattung Imitomyia gehört zur Tribus Imitomyiini innerhalb der Unterfamilie Dexiinae.
Die Fliegen sind etwa 2–4 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Imitomyia nach Cerretti et al. (2012). Das Gesicht hat einen breiten, in Seitenansicht sichtbaren Kiel (Carina), der die Fühler vollständig trennt. Das Prämentum und das Labellum sind stark verlängert (wie bei Gattung Siphona). Der Hinterleib ist gleichmäßig mit einer dichten Bereifung bedeckt. Die Terminalia (letztes Hinterleibssegment mit Genitalien) der Weibchen sind mit zwei kräftigen, mit gekrümmten Dornen besetzten Lappen sowie einem legestachelartigen Sklerit versehen.
Die Gattung Imitomyia kommt in der Paläarktis, in der Orientalis, Nearktis und Afrotropis vor.
Die Vertreter der Gattung Imitomyia sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Imitomyia umfasst folgende Arten: