Ina Brockmann

Ina Ursula Brockmann (geboren 1965 in Rüsselsheim am Main) ist eine deutsche Journalistin, Kuratorin und Verlegerin.

Ina Brockmann

Leben und Wirken

Brockmann studierte Literaturwissenschaften, Psychologie und Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1993 entwickelt und kuratiert sie Ausstellungsprojekte. Ihre mit Peter Reichelt betriebene Mannheimer Künstleragentur Brockmann und Reichelt Ausstellungen kuratierte Ausstellungen von und über Künstler wie unter anderem Michael Jackson, Leni Riefenstahl, Bert Stern, Linda McCartney, Carl Barks und Klaus Kinski für Museen, darunter das Deutsche Theatermuseum München, das Comic Museum im Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach, das Historische Museum Bielefeld, das Kurpfälzische Museum Heidelberg, oder das Schloss Mergentheim.

Brockmann ist gemeinsam mit Peter Reichelt Autorin und Regisseurin des SWR-Dokumentarfilms Verschwunden in Happy Valley – Die Besserungsanstalten der Scientologen, ausgestrahlt 1999 im SWR und später in 3sat und ORF 2. Medien wie zum Beispiel Frankfurter Allgemeine Zeitung und Stuttgarter Nachrichten berichteten über die Dokumentation.

Als Geschäftsführerin des Mannheimer Brockmann und Reichelt Verlages veröffentlicht sie seit 1992 zusammen mit Peter Reichelt Monografien über Künstler.

Publikationen

Einzelnachweise

  1. ↑ Datensatz zu Ina Brockmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  2. ↑ Stadtführer Hamburg: Ina Brockmann. In: k3 Stadtführungen. 4. April 2019, abgerufen am 29. April 2026.
  3. ↑ Der Stern - Kinski - Der Mann mit dem irren Blick. 21. Juni 2001, abgerufen am 29. April 2026.
  4. ↑ LINDA McCARTNEY - The Sixties and more - Stadt Oberhausen January 2020. Abgerufen am 10. Mai 2026.
  5. ↑ Kontroverse Kunst: Leni-Riefenstahl-Ausstellung in Prag eröffnet. 3. Dezember 2004, abgerufen am 12. Mai 2026.
  6. ↑ Der Stern - Michael-Jackson-Ausstellung zum zweiten Todestag - 24. Juni 2011. 24. Juni 2011, abgerufen am 10. Mai 2026.
  7. ↑ Tom R. Schulz: Das neue Bild der Leni Riefenstahl. In: WELT. 3. September 2004, abgerufen am 29. April 2026.
  8. ↑ Der Standard - 'Bert Stern-Das ultimative Porträt' 15. Januar 2003. Abgerufen am 10. Mai 2026 (österreichisches Deutsch).
  9. ↑ Sonderausstellung: Bert Stein x Marilyn Monroe - Ein Fotoshooting, das zur Legende wurde. Abgerufen am 12. Mai 2026.
  10. ↑ Thomas Hoppe: Linda McCartney in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen. In: Lichtrevue. 26. Januar 2020, abgerufen am 29. April 2026.
  11. ↑ Andreas Rehnol: "Ente gut, alles gut" Ausstellung zum Werk der drei wichtigsten Comic-Zeichner aus Entenhausen in Herne. In: Musenblätter - Das unabhängige Kunstmagazin. Abgerufen am 29. April 2026.
  12. ↑ Detlev Baur: Der ganze Kinski. In: WELT. 22. Juni 2001, abgerufen am 29. April 2026.
  13. ↑ Ralf Sziegoleit: Schwarzenbach an der Saale: Ein Leben für Ente Donald - Frankenpost. In: Frankenpost. 24. März 2019, abgerufen am 29. April 2026.
  14. ↑ Riefenstahl - Hofschranze ohne Einsicht. In: Neue Westfälische. 26. März 2012, abgerufen am 29. April 2026.
  15. ↑ Martin Tröster - Mannheimer Morgen 24. Oktober 2013: In der Nähe der Unnahbaren. 24. Oktober 2013, abgerufen am 12. Mai 2026.
  16. ↑ Peter D. Wagner - Mannheimer Morgen 25. Mai 2021: Auf den Spuren von Micky Maus und Donald Duck im Residenzschloss Mergentheim. 25. Mai 2021, abgerufen am 12. Mai 2026.
  17. ↑ 25.2.1999 - Verschwunden in Happy Valley - Die Straflager von Scientology von Reichelt und Brockmann. 20. Januar 2023, abgerufen am 29. April 2026.
  18. ↑ Hubbards Lager. Scientology hautnah: Reporter erkunden "Happy Valley" (SWR). In: FAZ, Februar 1999 (online über das Archiv beziehbar)
  19. ↑ Presseartikel von Anton Notz in den Stuttgarter Nachrichten vom 25. Februar 1999. Abgerufen am 4. Mai 2026.
  20. ↑ Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Abgerufen am 29. April 2026.
Personendaten
NAME Brockmann, Ina
ALTERNATIVNAMEN Brockmann, Ina Ursula (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Journalistin, Ausstellungskuratorin und Verlegerin
GEBURTSDATUM 1965
GEBURTSORT Rüsselsheim am Main