| Desa Inbate Dorf Inbate | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat | Indonesien |
| Provinz | Ost-Nusa Tenggara |
| Regierungsbezirk | Nordzentraltimor |
| Gemeinde | |
| Fläche | 16 km² |
| Einwohner | 1187 (2017) |
| Dichte | 74 Einwohner pro km² |
| ISO 3166-2 | ID-NT |
Lage in der Provinz Ost-Nusa Tenggara |
Inbate (auch Imbate) ist ein indonesisches Desa („Dorf“) im Distrikt (Kecamatan) Bikomi Nilulat (Regierungsbezirk Nordzentraltimor, Provinz Ost-Nusa Tenggara) auf der Insel Timor.
Inbate liegt im Nordosten von Bikomi Nilulat. Westlich liegt die osttimoresische Exklave Oe-Cusse Ambeno mit seinen Sucos Abani, Usitaqueno und Bobometo.
In Inbate befindet sich eine Gesundheitsstation (Puskesmas). Die protestantische Kirche im Ort wurde am 26. Oktober 2014 dem Heiligen Paulus geweiht. Sie wurde seit dem März 2012 gebaut. Der protestantische Gemeinde gehören 13 Familien an.
2017 lebten in Inbate 1.187 Menschen.
Nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor 1999 ermordeten beim Massaker von Bobo-Ufe 200 pro-indonesische Milizionäre der Sakunar am 8. und 9. September 1999 in Bobometo und Usitaqueno mindestens 17 Personen mit Macheten und Schusswaffen. Häuser wurden geplündert und niedergebrannt und die überlebenden Einwohner der angegriffenen Dörfer nach Inbate deportiert. In Inbate angekommen wurden mindestens 55 junge Männer durch Soldaten der Streitkräfte Indonesiens, Polizisten und Milizionäre von den anderen getrennt, gefesselt und geschlagen. Dann wurden sie zu Fuß nach Passabe getrieben und beim Passabe-Massaker erschossen und erstochen. Acht Gefangene konnten entkommen.