Die Inferenzoperation ist eine Funktion in der Logik, die einer (gegebenenfalls leeren) Formelmenge (den Annahmen oder Prämissen) die Menge aller Formeln zuordnet, die logisch aus folgen.
Ist eine Ableitbarkeitsrelation gegeben, so ist die zugehörige Inferenzoperation wie folgt zu definieren: = . Umgekehrt kann man bei gegebener Inferenzoperation die Ableitbarkeitsrelation so festlegen: gdw. .
Ebenso wie es unterschiedliche Ableitbarkeitsrelationen für unterschiedliche Logiken (Aussagenlogik, Prädikatenlogik, intuitionistische Logik, Modallogik usw.) gibt, gibt es also auch unterschiedliche Inferenzoperationen.
Obwohl es also unterschiedliche Inferenzoperationen gibt, gibt es doch eine Reihe von Eigenschaften, die allen (oder doch den meisten) Inferenzoperationen zukommen. Diese sind zuerst von dem Logiker Alfred Tarski untersucht worden. Tarski nennt die folgenden Eigenschaften
Die ersten drei Eigenschaften machen die Inferenzoperation zu einem Hüllenoperator.