
Die Informatikmittelschule (IMS) ist eine Ausbildungseinrichtung in der Schweiz, welche man dort nach den obligatorischen 9 Schuljahren besuchen kann. Als Abschluss erhält man, neben dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Informatiker Fachrichtung Applikationsentwicklung, wie man es auch bei einer absolvierten Lehre erhält, noch eine Kaufmännische (nicht Technische) Berufsmaturität, Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft. Die Schulen hatten einst eine Frauenquote, um eine gezielte Förderung für Frauen in der Informatik zu bieten. Diese wurde aber wegen eines Mangels an qualifizierten Interessentinnen aufgegeben, um den Fachkräfte bedarf besser zu decken.
Der Eintritt in die Informatikmittelschule kann nach Abschluss obligatorischen Schulzeit (neun Schuljahre) oder nach einem zusätzlichen Jahr erfolgen. Die Altersgrenze ist 18 Jahre mit Stichtag am 1. Mai.
Der Ausbildungsweg gliedert sich folgendermassen in zwei Teile:
Der Abschluss der IMS berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt an einer Fachhochschule (FH). Beliebt sind die Fachhochschulen HSR und zhaw, an denen Informatikstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten belegt werden können.
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