Zweck einer Informationsbedarfsanalyse ist es, anwendungs- und programmierspezifische Anforderungen an Informationssysteme abzuleiten. Dabei wird in der Wirtschaftsinformatik und in der Informationswissenschaft dieser Informationsbedarf nutzerbezogen definiert, so dass nicht nur der Informationsbedarf der Aufgaben (objektiver Informationsbedarf), sondern auch das Informationsbedürfnis der Benutzer (subjektiver Informationsbedarf) des betrachteten Informationssystems handlungsleitend ist.
Bei der Informationsbedarfsanalyse sind pro Projekt zu klären:
Die Informationsbedarfsanalyse wird insofern kritisiert, als die von ihr verwendeten Instrumente (wie z. B. Interviews) zu ungenau sind und präziser in den betreffenden Organisationskontext eingebaut werden müssen. Deshalb wird versucht, sie z. B. bei der Entwicklung von Führungsinformationssystemen durch eine systematische Analyse von Prozessmodellen zu ergänzen.