Informationskunst

Informationskunst (auch als Datenkunst oder Informationismus bekannt) ist ein aus der Electronic Art entstandenes Feld, welches Informatik, Informationstechnik und klassische Formen von Kunst (mitinbegriffen Performance, Bildende Kunst, Medienkunst und Konzeptkunst) synthetisiert. Informationskunst beinhaltet des Öfteren Interaktion mit Computern, welche künstlerische Inhalte – basierend auf der Verarbeitung von großen Mengen an Daten – generieren.

Hintergrund

Informatismus folgt auf die 1970er Ausstellung mit dem Namen „Information“, organisiert von Kynaston McShine im Museum of Modern Art in New York – eine Vorstellung die förmlich Konzeptkunst als führende Tendenz in den Vereinigten Staaten etabliert hat. Rund um 1966 ist Konzeptkunst international simultan in mehreren Städten aufgetaucht. Zur gleichen Zeit kamen auch Aktivitäten von Experimenten in Kunst und Technologie auf, die unter dem Kürzel E.A.T. (Experiments in Art and Technology) bekannt geworden sind.

Künstlerische Praxis

Daten der Informationskunst können sich in Fotografien, Volkszählungsdaten, Kleinstbeträgen, persönlichen Profilen und deren Ausdrücken, Videos, Suchmaschinenresultaten, digitalen Malereien, Netzwerksignalen und Prosa manifestieren.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Edward A. Shanken argumentierte das kleine Stipendien die Beziehung zwischen Technologie und Konzeptkunst erforschten. Er meinte auch, dass es einen kunsthistorischen Antrieb zur künstlerischen Differenzierung zwischen Informationskunst und Konzeptkunst gab. Siehe "Art in the Information Age: Technology and Conceptual Art" in Michael Corris (Hrsg.) "Conceptual Art: Theory, Myth and Practice" (Cambridge: Cambridge University Press von 2004).
  2. ↑ Siehe Charlie Gere's Art, Time and Technology: Histories of the Disappearing Body (Berg, 2005). ISBN 978-1-84520-135-7, Dieser Text befasst sich mit den künstlerischen und theoretischen Antworten betreffend der Steigerung von Geschwindigkeit in der technologischen Entwicklung und Ausführung, speziell im Bezug auf Jacques Derrida, Bernard Stiegler, Jean-François Lyotard und André Leroi-Gourhan und setzt sie in Beziehung zu den Arbeiten von Samuel Morse, Vincent van Gogh, Kasimir Malevich und einigen anderen.
  3. ↑ Siehe Lucy R. Lippard, Six Years: the Dematerialization of the Art Object From 1966 to 1972 (1973. Berkeley: University of California Press, 1997)
  4. ↑ E.A.T. folgte aus der Veranstaltung "Nine Evenings: Theatre and Engineering" organisiert von Robert Rauschenberg und Billy Klüver im Armoury Building, New York City vom 13. bis 22. Oktober 1966 um Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Ingenieuren zu fördern. Sie organisierten auch das Pepsi Pavillion auf der Weltausstellung in Osaka von 1970. Für detaillierte Erörterung des Projekts siehe Bijvoet, "Art as Inquiry" Kapitel 2.
  5. ↑ Frame That Spam! Data-Crunching Artists Transform the World of Information by Tim McKeough, abgerufen am 17. Jänner 2017.