Inge Bartsch

Inge Bartsch war eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin.

Leben

Bartsch studierte von 1927 bis 1928 an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters.

Sie spielte unter anderem im Kurz-Spielfilm Ich sehe hell … ich sehe dunkel aus dem Jahr 1937/1938 die Rolle der Fräulein Limbock und sang im französischen Animationsfilm Reineke Fuchs (1929/1937) des polnischen Puppentrickfilmers Władysław Starewicz.

Sie unterrichtete Gesangskurse im Studio der UFA-Filmschule und trat in den 1930er Jahren in Berlin im politisch-literarischen Kabarett Die Katakombe unter der Leitung von Werner Finck auf. Am 8. Oktober 1933 trat sie beispielsweise bei einer Kabarett-Matinee in der heutigen Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz auf.

Ihre Todesumstände sind unklar. Der polnische Dichter Konstanty Ildefons Gałczyński schrieb das Gedicht Inge Bartsch, aktorka, po przewrocie zaginiona wśród tajemniczych okoliczności zum Andenken an die Schauspielerin und über die rätselhaften Umstände ihres Verschwindens.

Einzelnachweise

  1. ↑ Bartsch, Inge. In: Indexeintrag: Deutsche Biographie. Abgerufen am 4. Dezember 2023.
  2. ↑ Goldenes Buch der Schauspielschule des Deutschen Theaters zu Berlin. 1905–1965. Archivnummer D9. In: berlin.museum-digital.de. Archiv der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, S. 115, abgerufen am 12. Januar 2026.
  3. ↑ Inge Bartsch. In: filmportal.de. Abgerufen am 4. Dezember 2023.
  4. ↑ Niezwykła artystka przedwojennego kabaretu - Dwójka. In: polskieradio.pl. Abgerufen am 4. Dezember 2023 (polnisch).
  5. ↑ Spielzeitchronik 1930 bis 1940. Abgerufen am 4. Dezember 2023.
  6. ↑ Konstanty Ildefons Gałczyński - Inge Bartsch, bei Dobre wiersze (polnisch, für: Gute Gedichte), auf Blogspot, wiederveröffentlicht am 1. Mai 2012
Personendaten
NAME Bartsch, Inge
KURZBESCHREIBUNG deutsche Schauspielerin
GEBURTSDATUM 20. Jahrhundert