Ingeborg Arvola (* 7. Juli 1974 in Honningsvåg) ist eine norwegische Schriftstellerin. Sie ist vor allem für ihre Romane und für Kinder- und Jugendliteratur bekannt.
Arvola ist die Tochter der Dichterin und Übersetzerin Liv Lundberg. Sie gehört der Minderheit der Kvenen an, deren Leben im Norden Norwegens häufiges Thema in ihren Büchern ist. Sie wuchs in Tromsø auf und studierte an der Universität Oslo Theater- und Literaturwissenschaft.
Ihr Debütroman Korellhuset (Deutsch: Am Ende der Sehnsucht) erschien 1999. Es folgten zahlreiche Romane, Novellen, Theaterstücke und Kinder- und Jugendliteratur. Für Forsiktig glass gewann sie 2004 den Cappelen-Preis. Für das Kinder- und Jugendbuch Ingen dager uten regn gewann sie 2008 den Havmannpreis.
Für den ersten Band ihrer Ruijan rannalla-Trilogie (Deutsch: Eismeer-Trilogie) – Kniven i ilden (Deutsch: Der Aufbruch) – gewann sie 2022 den Brageprisen. Mit der Trilogie über das Leben von Fischern und Bauern in der Finnmark im 19. Jahrhundert gelang ihr der internationale Durchbruch.
Auf Deutsch übersetzt wurden bis jetzt:
Ruijan rannalla-Trilogie / Eismeer-Trilogie (historische Romane aus der Finnmark, 2022–25):
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Arvola, Ingeborg |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegische Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 7. Juli 1974 |
| GEBURTSORT | Honningsvåg |