Ingeborg von Zadow (* 24. Mai1970 in Berlin) ist eine deutsche Theaterautorin, die vor allem Kinderstücke schreibt. Außerdem ist sie als literarische Übersetzerin tätig.
Schon vor dem Studium begann sie, als Autorin und als Regieassistentin an verschiedenen Theatern zu arbeiten. Sie war seit dem Studium freiberuflich tätig in Berlin, Mannheim und seit 1998 in Heidelberg.
Ihre Stücke, die vor allem im Verlag der Autoren erscheinen, wurden seit 1993 in über 50 Aufführungen gezeigt und übersetzt (englisch, polnisch, hebräisch, türkisch, russisch, schwedisch und estnisch). Das Theaterfestival Triangel Festival Konstanz zeigte 1997 eine Werkschau. Beim 6. Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen in Berlin 2001 erhielt sie den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für ihr bisheriges Werk. Das Goethe-Institut ermöglichte es ihr, Einladungen nach England, Griechenland, und Australien zu folgen. Sie arbeitete als Tutorin bei den Autorentreffen World Interplay Australia und Interplay Europe.
Theaterstücke und Übersetzungen
Theaterstücke
Liebe oder Leben, Komödie, UA Theater Carnivore Heidelberg, Regie Florian Kaiser, 2. Juli 2021
Hallo Nachbar - (Un)Sinnbilder mit Glump (2020), UA Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, Regie Stephan Siegfried, 11./12. September 2020
Oda und das Pferd der Götter, UA Hörspielversion, Musik und Produktion Luis Brunner, Stream-Premiere 26. Mai 2020
Haus Blaues Wunder, UA Junges Nationaltheater Mannheim, Regie Marcelo Diaz, 3. Oktober 2015
Raus aus dem Haus, UA Comedia Theater Köln/Tanzfuchsproduktion Köln, 14. April 2012, Regie Barbara Fuchs Oper Raus aus dem Haus, Komposition David Wagner, Landestheater Linz, Regie Andrija Repec, UA 30. November 2013
Über Lang oder Kurz (2009), UA Theater Junge Generation Dresden, Regie Gerald Gluth, 12. Dezember 2010
Filipa Unterwegs, UA Theater Feuer und Flamme, Braunschweig, Regie Joachim von Burchard, 10. Februar 2006
Zwischenzeit (2005), Beitrag zum Festival Stunde Null, Landestheater Tübingen, 2005
Ich und Du (1992), UA Theater Nordhausen, Regie Peter Fischer, 1993
Opernlibretto
Die Kinder des Sultans, Fantastische Oper in 9 Szenen, Komposition Avner Dorman, UA Theater Dortmund 6. März 2022, Regie Anna Drescher, Musikalische Leitung Christoph JK Müller, Kooperation Junge Opern Rhein Ruhr
2019 Ehrengast bei der 28. Playwrights Conference in Orzycko, Polen
2016 Nominierung Deutscher Kindertheaterpreis mit "Haus Blaues Wunder"
2016 Ehrengast beim Colombo International Theatre Festival in Sri Lanka
2014 Auswahlliste Deutscher Kindertheaterpreis mit "Komm jetzt geh"
2014 International Playwright Observer beim Festival "New Visions, new Voices", Kennedy Center Washington D.C., USA
2012 Auswahlliste Deutscher Kindertheaterpreis mit "Raus aus dem Haus"
2011 Nominierung Mülheimer Kinderstückepreis mit "Über lang oder Kurz"
2009: Förderung im Rahmen von „Nah Dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der BRD und des Deutschen Literaturfonds mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes
Das Innere wird öffentlich gemacht. Interview in: Henning Fangauf, Wolfgang Sting (Hrsg.): Schreibwerkstatt Kindertheater – Beiträge zur zeitgenössischen Dramatik. Universität Hildesheim 1996.
Christoph Lepschy: Der Trick ist das Wort Pause. In: Lilly Axster et al.: Stück-Werk 2. Arbeitsbuch. Deutschsprachige Autoren des Kinder- und Jugendtheaters. Portraits. Beschreibungen. Gespräche , Theater der Zeit, Hrsg. Gerd Taube, Berlin Juni 1998. ISBN 3-9805945-3-X.
↑www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko:Portrait.Abgerufen am 22.Februar 2022.
↑www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko:Portrait.Abgerufen am 22.Februar 2022.
↑www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko:Portrait.Abgerufen am 22.Februar 2022.
↑www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko:Portrait.Abgerufen am 22.Februar 2022.
↑„Nah dran! – Autoren im Theater“. Das KJTZ und der Deutsche Literaturfonds möchten mit "Nah dran!" seit 2009 Prozesse in der Stückentwicklung und der Inszenierung von neuen szenischen Anordnungen für das Kindertheater ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf der Zusammenarbeit der Autor:innen mit Theatern und Regisseur:innen.